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Schlagwort: Wähler

Ausbildung oder Studium? Bei uns geht beides!

Heutzutage tun sich viele junge Menschen schwer mit der Entscheidung, was sie nach der Schule machen wollen. Was passt besser zu mir: Ein Studium oder doch lieber eine Ausbildung? Vinzenz von Holten hat erst eine Ausbildung zum Rohrleitungsbauer und anschließend ein duales Studium im Bauingenieurwesen bei Firma Tief- und Rohrleitungsbau Wilhelm Wähler GmbH & Co. KG gemacht. Im Interview erzählte er uns mehr zu den vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten.

Vinzenz von Holten auf der IRO 2024 in Oldenburg – Foto: Valérie von Glahn, Seier Holding GmbH & Co. KG

Interview: Milena Milkert

Hallo Vinzenz, stelle dich bitte einmal kurz vor.

Hi, ich bin Vinzenz von Holten, 25 Jahre alt und Jungbauleiter bei der Firma Wähler.

Erzähl uns doch ein bisschen von deinem Werdegang. Wie startete deine berufliche Karriere bei Wähler?

2017 habe ich meine Ausbildung zum Rohrleitungsbauer begonnen, die ich 2019 nach zwei Jahren abschließen konnte. Direkt im Anschluss habe ich mein duales Studium im Bauingenieurwesen gestartet und 2023 dann erfolgreich abgeschlossen. Seit Mitte 2023 bin ich nun Jungbauleiter.

Wie kamst du damals auf die Idee eine Ausbildung zum Rohrleitungsbauer zu machen?

Ich habe damals ein Praktikum bei einem Tief- und Rohrleitungsbau-Unternehmen in meinem Ort absolviert. Das hat mir damals dann so gut gefallen, dass ich wusste, dass ich in die Branche möchte.

Was hat dich dann dazu bewegt, deine Karriere bei Wähler zu starten?

Gereizt haben mich vor allem die vielen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die es bei Wähler gibt. Und natürlich auch die vielen besonderen und interessanten Projekte.  

Was war an der Ausbildung zum Rohrleitungsbauer so interessant für dich und wie wurdest du von Wähler dabei unterstützt?

Interessant waren vor allem die vielfältigen Aufgaben, die so bei einer Baustelle auftreten, aber auch der Wechsel zwischen Theorie und Praxis. Vieles, was man in der Schule gelernt hat konnte ich direkt auf der Baustelle umsetzen und so direkt festigen. Auch durch das totale Vertrauen durch die Kollegen und die Unterstützung in jeglicher Hinsicht konnte ich immer weiter mein Wissen vertiefen.

Vinzenz von Holten bei der Arbeit auf der Baustelle – Foto: Seier Gruppe

Gab es ein Highlight während deiner Ausbildung?

Ich fand es immer sehr interessant, wenn größere und kleinere Maschinen zum Einsatz kamen, die nicht alltäglich waren wie beispielsweise der Einsatz eines Kabelpflugs, HDD-Bohrer oder die Berstlining-Maschine.

Würdest du die Ausbildung zum Rohrleitungsbauer nochmal machen und was sollte man für diese Ausbildung mitbringen?

Ja ich würde sie immer wieder nochmal machen, auch in diesem System. Vorteil hierbei ist, dass das gelernte in der Praxis auf der Baustelle direkt umgesetzt werden kann. Wenn man diese Ausbildung machen möchte, dann sollte man definitiv motiviert, zuverlässig und wissbegierig sein. Wenn man diese Voraussetzungen erfüllt, dann steht einer erfolgreichen Ausbildung kaum noch was im Wege. (lacht)

Im Anschluss an deine Ausbildung hast du 2019 mit dem dualen Studium im Bauingenieurwesen begonnen. Wie kam es dazu? War das von Anfang an so geplant?

Der Anfangsplan war, dass ich nach meinem Abitur direkt in ein Studium gehe. Ein Glück hat Lars von Döhlen, Leiter im Bereich Technik und Bau, mich damals davon überzeugt, zuerst eine Ausbildung und dann das Studium zu absolvieren. Somit konnte ich für die Theoriesemester und Praxissemester einiges Gelerntes aus der Ausbildung nutzen und hatte einen deutlichen Vorteil anderen Studierenden gegenüber. Vor allem bei Fächern wie Baustofflehre, Geotechnik oder Siedlungs- und Abwasserwirtschaft konnte ich mein erlerntes Wissen aus der Ausbildung nutzen.

Inwiefern wurdest du von Wähler bei deinem dualen Studium unterstützt?

In jeglicher Hinsicht wurde ich unterstützt, wenn es mal Probleme gab, dann wurden diese besprochen und immer die bestmögliche Lösung für beide Seiten gefunden. Es fanden auch regelmäßige Austauschgespräch statt, so dass alle immer auf dem aktuellsten Stand waren.

Was gefiel dir am besten am Studium?

Am besten gefielen mir die praxisbezogenen Fälle und auch die Experimente und Versuche die wir durchgeführt haben fand ich sehr spannend.

Welche Unterschiede hast du zwischen der Ausbildung und dem Studium bemerkt?

Der Lerninhalt vom Studium ist deutlich anspruchsvoller, da es dort einfach noch mehr in die Tiefe geht. Im Betrieb haben sich dann die Seiten der Tätigkeiten geändert. Stand ich während der Ausbildung noch in der Grube, saß ich während des Studiums dann die meiste Zeit am Schreibtisch.

Nun bist du seit kurzem mit deinem Studium fertig und kannst dich nun Jungbauleiter nennen. Glückwunsch dazu! Wie sieht dein Arbeitsalltag inzwischen aus? Gib uns bitte einen kurzen Einblick.

Ich arbeite zur Zeit noch als Jungbauleiter und habe schon einige Kolonnen und Baustellen, die ich plane, durchführe, betreue und abrechne. Außerdem habe ich Kontakt zu Auftraggebern und Personalverantwortung.

Welche Ratschläge würdest du anderen jungen Menschen geben, die eine ähnliche Ausbildung und/oder Studium in Erwägung ziehen wollen?

Man sollte Bock haben, in einem tollen Team zusammenzuarbeiten, Lernbereitschaft mitbringen. Spaß am Arbeiten in der Natur und auch ein wenig mathematisches Geschick schaden nicht.

Vielen Dank an Vinzenz für den tollen Einblick in deinen Werdegang bei Firma Wähler!

Wenn du mehr Interesse an einem dualen Studium im Bereich BWL hast, dann schau doch mal hier: https://seier-azubi.de/biljana-scholz-duales-studium-bwl/

Es weihnachtet wieder bei der SEIER Gruppe

Weihnachtszeit, oh Weihnachtszeit – es ist wieder so weit, auch hier bei der Seier Gruppe. Mein Name ist Milena Milkert, und ich absolviere meine Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Tief- und Rohrleitungsbau Wilhelm Wähler GmbH. Momentan sitze ich in der Marketingabteilung bei der Seier Holding GmbH & Co. KG. Zusammen mit Bjarne Offermann, der momentan ein duales Studium im Bereich Marketing bei der Seier Holding macht und zuvor eine Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert hat, haben wir hier einiges erlebt zur Adventszeit.

Bjarne und Milena vor dem geschmückten Tannenbaum im Seier-Gebäude am Standort Dorum. - Foto: Seier Holding
Bjarne und Milena vor dem geschmückten Tannenbaum im Seier-Gebäude am Standort Dorum – Foto: Seier Gruppe

So wie jedes Jahr stand auch in diesem Jahr wieder die Keksbackaktion bei den Seier-Mitarbeitenden an. Hierbei backen unsere Kolleginnen und Kollegen fleißig Kekse zu Hause, um diese dann im Pflegeheim in Dorum zu übergeben und den Bewohnerinnen und Bewohnern eine Freude zu bereiten. Dieses Jahr durften wir die Keksausgabe begleiten. Es war sehr schön, in die strahlenden Augen der Bewohnerinnen und Bewohner zu schauen und zu wissen, dass wir ihnen damit die Adventszeit versüßen konnten.

Eine weitere Aktion, die inzwischen auch schon zu einer Tradition geworden ist, ist die Bildermalaktion. Dabei malen die Kinder und Enkelkinder der Mitarbeitenden schöne Bilder für Herrn Seier, welche dann hier in Dorum aufgehangen werden.

Ein kleiner Ausschnitt der weihnachtlichen Bilder die am SEIER Standort in Dorum zu finden sind - Foto: Seier Holding
Ein kleiner Ausschnitt der weihnachtlichen Bilder die am SEIER Standort in Dorum zu finden sind – Foto: Seier Gruppe

Auch dieses Jahr gab es wieder unzählige, schöne und kreative weihnachtliche Einsendungen. Bjarne und ich haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese aufzuhängen und zu fotografieren. Natürlich müssen unsere kleinen Künstlerinnen und Künstler auch belohnt werden. Deshalb hat Herr Seier sich auch in diesem Jahr wieder schöne Geschenke ausgedacht, welche Bjarne und ich zusammen verpackt und im Anschluss versendet haben. Es ist jeden Morgen wieder schön, zu sehen, was die Kinder gezaubert haben, wenn man an der Bilderwand vorbeiläuft.

Eines der wohl größten Highlights des Jahres bestand dann wohl für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder aus der alljährlichen Weihnachtsfeier. Diese fand dieses Jahr in der Tanzschule Beer in Bremerhaven mit den Mitarbeitenden der Datacon, Seier und dem Wähler-Standort in Dorum statt. Mit leckerem Essen, schöner Musik und netten Gesprächen hatten wir einen schönen und unvergesslichen Abend. Unser Highlight war definitiv die Fotobox, in der man tolle, weihnachtliche Bilder machen konnte. Diese hängen bereits in unserem Büro. Ein schönes Andenken an diese großartige Feier und die gemeinsamen Momente dort!

Milena Milkert, Bjarne Offermann und Valérie von Glahn bei der Weihnachtsfeier der Firmen Seier, Datacon und Wähler – Foto: Seier Gruppe

Damit blicken wir auf eine schöne Weihnachtsfeier zurück und verabschieden uns somit in die wohlverdienten Betriebsferien.

In diesem Sinne wünschen wir euch allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir sehen uns gestärkt und erholt im nächsten Jahr wieder. 

Peer Mikoleit – bester Azubi seines Jahrgangs

Peer Mikoleit hat im März 2023 seine Ausbildung zum Rohrleitungsbauer als Bester seines Jahrgangs abgeschlossen. Er war der Beste von 40 Auszubildenden der IHK Lüneburg/Wolfsburg. In diesem Beitrag lässt er uns an seinem bisherigen Weg bei WÄHLER teilhaben und berichtet über seine Zukunft im Unternehmen. Zudem spricht Peer über seinen Einsatz als freiwilliger Helfer im Ahrtal nach der Flutkatastrophe.

Peer Mikoleit hat seine Ausbildung zum Rohrleitungsbauer bei der Tief- und Rohrleitungsbau Wilhelm Wähler GmbH als Bester Azubi seines Jahrgangs abgeschlossen - Foto: Natascha Martin
Peer Mikoleit hat seine Ausbildung zum Rohrleitungsbauer bei der Tief- und Rohrleitungsbau Wilhelm Wähler GmbH als bester Auszubildender zum Rohrleitungsbauer seines Jahrgangs abgeschlossen – Foto: Natascha Martin

Wie alt bist du und woher kommst du? 

Ich bin 20 Jahre alt und komme aus Stelle, dass liegt im Süden Hamburgs. 

Was machst du, wenn du nicht gerade im Tiefbau tätig bist?  

In meiner Freizeit gehe ich meistens meinen Hobbys nach. Dazu gehören Bogenschießen und Angeln. 

Wie bist du zu deiner Ausbildung gekommen? 

Ein ehemaliger Mitarbeiter hat mich damals davon überzeugt, ein Praktikum bei WÄHLER zu machen. In meiner Praktikumszeit von 2 Wochen bin ich sehr gut aufgenommen worden und habe schnell gemerkt, dass ich mir eine Zukunft im Unternehmen vorstellen kann. Kurz darauf habe ich meinen Vertrag unterschrieben. 

Wie hast du deine Ausbildungszeit erlebt? Wie wurdest du von WÄHLER unterstützt? 

Meine Ausbildung bei WÄHLER war super. Ich wurde von Anfang an überall unterstützt und habe mich nie allein gelassen gefühlt. Meine Fragen wurden immer beantwortet und Hilfe hat man da bekommen, wo man sie gebraucht hat. Im Ausbildungszentrum hat es mir auch sehr gut gefallen, da die Lehrer einem immer auf Augenhöhe begegnet sind.  

Peer Mikoleit als freiwilliger Helfer im Ahrtal - Foto: Peer Mikoleit

Peer, wir haben erfahren, dass du zweimal nach der Flutkatastrophe im Ahrtal warst und als freiwilliger Helfer vor Ort mitgeholfen hast – Respekt dafür. Wie war es dort und welche Erfahrungen hast du gesammelt? 

Ich habe traurige und schöne Erfahrungen gesammelt. Durch die Flut wurden ganze Existenzen zerstört und die Menschen wussten teilweise nicht mehr weiter. Sie haben aber zusammengehalten und waren überglücklich und dankbar, dass ihnen geholfen wurde. Wir waren zwischenzeitlich bis zu 130 Helferinnen und Helfer und haben dabei geholfen, ganze Weingüter oder Grundstücke von Schlamm zu befreien. Bis heute pflege ich mit einigen noch engen Kontakt.

Als freiwilliger Helfer unterstützte Peer Mikoleit bei den Aufräumarbeiten nach der Flutkatastrophe im Ahrtal – Foto: Peer Mikoleit

Warum hast du die Entscheidung getroffen, den Menschen und der Region zu helfen? 

Ich konnte nicht anders, da ich schon immer eine ausgeprägte soziale Ader in mir habe. Ich wollte einfach helfen! Den Anstoß hat jedoch meine beste Freundin gegeben, die vor mir schon einmal dort war. 

Peer Mikoleit (oben, 2. v. l.) mit weiteren Helfern im Ahrtal - Foto: Peer Mikoleit
Peer Mikoleit (oben, 2. v. l.) mit weiteren Helferinnen und Helfern im Ahrtal – Foto: Peer Mikoleit

Wie geht es nach deiner Ausbildung weiter? 

Ich bin zu den Schweißern gewechselt und habe angefangen die Scheine zum Stahlschweißer zu machen. Ich werde nun im Vorrichten angelernt, weil der jetzige Vorrichter nächstes Jahr in Rente gehen wird. Somit zählt zu meinen neuen Aufgaben das Vermessen und Verlegen von Leitungen. 

Hast du dir bestimmte Ziele für deine Zukunft bei WÄHLER gesetzt? 

Klar ist, dass ich mich hocharbeiten und weiterbilden möchte. Mir stehen viele Möglichkeiten offen, da WÄHLER das Thema Weiterbildung fördert. Ich kann den Meister machen, aber kann mir auch noch vorstellen, zu studieren. 

Wem kannst du deine Ausbildung empfehlen? 

Wenn man gerne draußen und im Team arbeitet, dann kann ich die Ausbildung zum Rohrleitungsbauer sehr empfehlen. Man muss ein Teamplayer sein, da auf der Baustelle nichts allein funktioniert und ein guter Teamzusammenhalt ist die Grundlage für das Gelingen eines Projektes. 

Wenn du den neuen Azubis einen Tipp mit auf Weg geben könntest, welcher wäre es? 

Am wichtigsten ist es, dass man seinem Ausbilder gehorcht und ihm vertraut. Zudem sollte man in der Schule nicht den Anschluss verlieren und motiviert sein. 

Was war dein Erfolgsrezept, deine Ausbildung so gut abzuschließen? 

Ich habe mir von Anfang das Ziel gesetzt, dass ich meine Ausbildung sehr gut abschließen möchte und war sehr ehrgeizig. 

Was macht dir am meisten Spaß an deiner Arbeit und motiviert dich jeden Tag aufs Neue? 

Bei uns herrscht ein sehr entspanntes Arbeitsklima und keiner nimmt sich zu wichtig. Es macht Spaß, im Team zusammenzuarbeiten und jeder hat mal einen lockeren Spruch auf Lager. Zudem ist der Beruf des Rohrleitungsbauers sehr abwechslungsreich, denn man ist auf vielen verschiedenen Baustellen unterwegs. 

Peer Mikoleit in seiner Tätigkeit als Tiefbaufacharbeiter - Foto: Natascha Martin
Peer Mikoleit bei der Arbeit als Rohrleitungsbauer – Foto: Natascha Martin

Vom Azubi zur Ausbilderin

Im April 2020 befand sich Josephine Fischer noch in ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau bei WÄHLER. Bereits damals hatte sie einen Beitrag geschrieben. Ergänzend dazu erfahrt ihr im aktuellen Interview, wohin sich ihre berufliche Situation fast drei Jahre später bei WÄHLER hin entwickelt hat und außerdem, mit welchen Zukunftsplänen sie sich aktuell beschäftigt.

1. Wie alt bist du, wie bist du bei Wähler gelandet und was machst du jetzt bei Wähler?

Ich bin Josephine. Ich bin 23 Jahre alt und habe von 2018–2021 meine Ausbildung zur Industriekauffrau bei Wähler gemacht. Wähler habe ich im Internet gefunden, als ich auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz war. So bin ich bei Wähler gelandet. Nach meiner Ausbildung war bzw. bin ich aktuell noch in der Auftragsabwicklung am Standort in Tornesch tätig und betreue dort drei Kolonnen in der Abrechnung, schreibe dort Rechnungen, mache die Abrechnungen, bin mit den Versorgern in Kontakt und bearbeite Skizzen und mache neue Skizzen. Die Aufgaben sind sehr vielfältig und machen mir sehr sehr viel Spaß. Nebenbei bin ich noch Ausbilderin und betreue einen Auszubildenden am Standort in Tornesch.

2. Wenn du auf deine Ausbildung bei Wähler zurückschaust, was ist dir besonders in Erinnerung geblieben und was hat dir am meisten gefallen? 

Als ich meine Auslandsaufenthalte sozusagen an den anderen Standorten hatte, war ich in Bremervörde für 12 Wochen, in Dorum glaube ich auch insgesamt für 14 oder 16 Wochen und habe dort verschiedene Abteilungen gesehen und das ist mir besonders in Erinnerung geblieben, weil es für mich die Ausbildung besonders gemacht hat und es mir Spaß gemacht hat in die unterschiedlichen Abteilungen schauen zu können, ganz unterschiedliche Leute kennenlernen zu dürfen. Am meisten hat mir gefallen, dass das Team in Tornesch mich so toll aufgenommen hat, dass es so familiär ist und man sich wohlfühlen und miteinander sprechen kann. Das ist ein supertolles Arbeitsklima. Die Berufsschulzeit war auch sehr schön, da habe ich viele Leute kennengelernt die ich inzwischen auch als Freunde bezeichnen darf.

3. Du bist mittlerweile seit ein paar Jahren bei Wähler. Wie haben dich Wähler und die Menschen dort persönlich geprägt?

Wähler und die Menschen haben mich insbesondere in Bezug auf mein Selbstbewusstsein geprägt, weil ich einfach gelernt habe, für mich einzustehen. Insbesondere als Frau, wenn man hier in dieser Männerbranche anfängt, muss man lernen sich durchzusetzen, auch ein starkes Selbstbewusstsein zu entwickeln und die Menschen haben mich in dem Sinne geprägt, dass ich mir selbst vertrauen kann, dass ich selbstbewusst sein kann und das hat auch ein bisschen meine Vorurteile gemindert, in dem Sinne, dass man ja oft die Assoziation hat, dass Bauarbeiter dumm sind oder faul in der Schule waren. Aber das ist überhaupt nicht der Fall. Ich habe hier so viele Kontakte knüpfen dürfen, habe tolle Gespräche führen dürfen und das hat schon viel in meiner Weltansicht verändert.

4. Was kommt für dich als nächstes?

Ich habe im Februar 2022 meinen AEVO-Schein gemacht, betreue seit August 2022 eine Auszubildende hier und hoffe als nächstes natürlich, dass wir die Ausbildung gut gewuppt bekommen und ich sie weiterhin unterstützen und begleiten darf. Ich habe parallel dazu noch im September 2021 ein nebenberufliches Studium angefangen: BWL und Wirtschaftspsychologie im Bachelor. Das mache ich noch nebenbei. Also ich arbeite jeden Tag von 06:00 – 15:00 Uhr und dann studiere ich danach noch. Das macht mir auch sehr viel Spaß und ich hoffe natürlich, dass das meine Karrieremöglichkeiten bei Wähler erweitert und dass ich dann noch einen erweiterten Werdegang nach meinem Studiengang hier anschließen kann.  

5. Du bist mittlerweile selbst direkte Ansprechpartnerin für Auszubildende. Welche Tipps möchtest du aktuellen Azubis geben, die du gern selbst gehabt hättest?

Tipps die ich den aktuellen Azubis geben würde, die ich selber gerne gehabt hätte: Immer offen zu fragen und die Menschen anzuschreiben oder auch anzurufen hilft immer total, weil viele Menschen hilfsbereit sind und einem auch helfen können. Ich hätte selbst noch gerne den Tipp gehabt, dass man sich mit den anderen Azubis zusammenraufen sollte, weil es einfach hilft, die Ausbildung zu überstehen und man kann sich austauschen. Das habe ich auch mit zwei Azubis gemacht während der Prüfungsvorbereitung für die Abschlussprüfung, das haben wir uns dann ein bisschen zusammen erarbeitet. Das war auf jeden Fall total gut und ein weiterer Tipp wäre auf jeden Fall zu versuchen, selbstbewusst zu sein und aus sich herauszukommen, weil dadurch kann man total viele Leute kennen lernen, gute Gespräche haben. Das ist ein wertvoller Tipp, der mich gestärkt hätte.

Beitrag von April 2020:

Da wir alle gleichermaßen von der momentanen Situation betroffen sind, hat sich natürlich auch mein Tagesablauf und mein privates Leben momentan sehr stark verändert.

Normalerweise hätte ich momentan Berufsschule und würde mit meinen 25 Klassenkameraden im Klassenraum sitzen, Aufgaben des Lehrers bearbeiten und uns gegenseitig austauschen, wann wir die nächste Klausur schreiben und was wir eigentlich nochmal in Rechnungswesen als Hausaufgabe hatten. Doch dies ist momentan natürlich nicht möglich. Wir haben von unserer Berufsschule den nötigen Lernstoff bekommen, um die vergangenen drei Wochen Unterricht nachholen zu können und uns auch weiter auf unsere Abschlussprüfungen vorzubereiten, da die Zwischenprüfung in Schleswig-Holstein aus gegebenem Anlass komplett abgesagt wurde.

Mein Wecker klingelt derzeit zwischen 7 und 8 Uhr, dann stehe ich auf, frühstücke etwas und mache mich genauso fertig, wie ich das auch tue, wenn ich um 7 Uhr im Büro sitzen muss. Danach setze ich mich an mein Laptop und bearbeite die Schulaufgaben und ebenso Home-Office Aufgaben, die wir von Frau Haesche zur Verfügung gestellt bekommen. Wenn ich damit fertig bin, mache ich den Haushalt in der Wohnung meines Freunds und mir und überlege, was ich abends kochen kann. Außerdem versuche ich jeden Tag mindestens eine halbe Stunde Sport zu machen und mich mit Serien gucken, Umgestalten der Wohnung und Puzzeln weiter zu beschäftigen, bevor mein Freund fertig mit seinem Home-Office ist und wir die Zeit miteinander verbringen können.

Meine Eltern und auch meine Freunde habe ich seit drei Wochen nicht gesehen und auch meine Arbeitskollegen fehlen mir sehr. In unserem Freundeskreis haben wir uns die App „Houseparty“ runtergeladen, mit der man mit 8 Leuten gleichzeitig videotelefonieren kann. Houseparty ist für uns einfach eine großartige Möglichkeit uns zu sehen und auch Zeit miteinander zu verbringen. Auch meine Eltern rufe ich öfter über FaceTime an, um mich mit ihnen auszutauschen und natürlich sicher zu stellen, dass bei ihnen und meinem Bruder alles in Ordnung ist.

Die momentane Situation ist eine Herausforderung für die ganze Welt und deswegen bin ich sehr froh darüber, dass die Solidarität und auch der Zusammenhalt in Deutschland stark gewachsen sind. Es gibt in Schleswig-Holstein sehr viele Möglichkeiten sich gegenseitig zu helfen, zum Beispiel über Anzeigen für Nachbarschaftshilfen oder die Möglichkeit zeitweise in Supermärkten auszuhelfen. Ich finde es sind gerade die kleinen Hilfen, wenn ich zum Beispiel meinem Opa seinen Wocheneinkauf vorbeibringe, die dazu beitragen, dass diese schwere Zeit einfacher und leichter zu ertragen ist.

Für die Zukunft sehe ich, dass die Menschen lernen können stärker zusammen zu halten und mehr Acht auf unsere älteren Mitmenschen zu geben. Es ist wichtig in solchen Zeiten für einander einzustehen und niemanden allein zu lassen.

Ich wünsche mir einfach, dass diese Zeit schnell vorbei geht und wir unser Leben ohne Ängste und Einschränkungen fortführen können. Es ist so einfach dazu beizutragen, indem ihr einfach mit euren Familien Zuhause bleibt.

In diesem Sinne
#stayhome #stayhealthy

Josephine

Dürfen wir präsentieren: unsere Ausbildung

Im August 2022 haben Gino Chris Springer und Vivian Krüger ihre Ausbildung bei der Tief- und Rohrleitungsbau Wilhelm Wähler GmbH begonnen. Anhand ihrer Präsentation für die Berufsschule stellen Gino und Vivian sich und ihr Unternehmen in diesem Beitrag vor.

Moin! Ich bin Vivian, 18 Jahre alt und mache meine Ausbildung bei WÄHLER als Kauffrau für Büromanagement. Am 01. August 2022 habe ich in Tornesch meine Ausbildung mit einem großartigen Start begonnen. Ich wurde von allen herzlich aufgenommen. Meine Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und spannend! Momentan arbeite ich viel mit den Ämtern zusammen und schreibe gelegentlich mal Rechnungen in der BRZ Umgebung, was mir viel Spaß bringt.

Ich bin Gino, bin 21 Jahre alt und mache meine Ausbildung bei WÄHLER als Kaufmann für Büromanagement. Ich startete am 01.08.2022 in Bad Bramstedt die Ausbildung und fühle mich seitdem sehr wohl und angekommen. Ich wurde herzlich aufgenommen von allen Kollegen und lerne jeden Tag neue Aufgaben kennen, ob Auftragseingang oder in der Abrechnung. Jeder Tag ist abwechslungsreich und ich freue mich auf die Zukunft.

Unsere Präsentation

Gino: Die Präsentation erstellten Vivian und ich für einen Vortrag in der Berufsschule. Wir sollten das Unternehmen unserer Klasse vorstellen, damit die Schüler einen besseren Überblick erhalten, was die Firma Wähler ausmacht.

Vivian: Die Reaktion unserer Mitschüler und Lehrer auf die Präsentation war erstaunlich gut. Sie haben uns positives Feedback gegeben und wir haben für die Präsentation eine sehr gute Note erhalten.

WÄHLER ist eines der Tochterunternehmen der SEIER GmbH und wurde 1919 gegründet. Mittlerweile ist das Unternehmen in 4. Generation in den Händen der Familie Seier.

Vivian: Am Anfang war es etwas schwer bei der Unternehmensstruktur durchzublicken da die SEIER GmbH so viele Tochterunternehmen hat, jedoch wurde dies uns sehr gut in den Einführungstagen erklärt und dargestellt.

Gino: Am Anfang unserer Ausbildung gab es 3 Azubi Einführungstage, dort trafen alle Azubis aus den Tochterunternehmen aufeinander, um die SEIER Unternehmensgruppe kennenzulernen. Dies war sehr interessant und hat viel Spaß gebracht.

WÄHLER ist an bereits über 10 Standorten vertreten.
Der Hauptsitz ist in Dorum.

Gino: Ich arbeite in Bad Bramstedt und ich bin hier vollkommen zufrieden, aber ich würde auch gerne mal einen Blick in den Hauptsitz von WÄHLER werfen. Mich interessiert es, wie dort der Ablauf ist, ob es Abweichungen gibt zu meinem jetzigen Alltag.

Vivian: Ich denke jeder Standort hat seine eigene Besonderheit aber an meinem Standort gefällt mir besonders gut das Arbeitsklima und der Umgang mit den Kollegen. Wenn es Probleme gibt, können wir offen darüber reden und gemeinsam eine Lösung finden.

Dies ist nur ein Bruchteil von dem, was wir können.

Vivian: Außerdem können wir noch Saugbaggern, Microtunneling, Horizontalbohrungen, Seekabelbau, Vermessung oder auch Kampfmittelsondierung, was ich alles sehr spannend finde.

Vivian: Ich war schon öfters mal mit auf Baustellen und habe schon viele Eindrücke bekommen. Ich finde es sehr interessant, was dort alles geleistet wird und wie jeder Arbeitsschritt abläuft. Ich würde gerne auch mal einen Tag auf der Baustelle verbringen, um selbst mal zu sehen, wie es ist. Trotzdem fühle ich mich im Büro gut aufgehoben.

Gino: Bevor ich bei Firma Wähler meine Ausbildung angefangen habe, war ich angestellt in einem Verkehrsabsicherungsunternehmen. Täglich habe ich Baustellen abgesichert, in ganz Hamburg. Es ist sehr interessant, es fordert dich physisch und kann auch echt Spaß bringen. In meiner Ausbildung durfte ich auch eine Woche mit auf Kolonne und dies war noch einmal eine andere Art der körperlichen Belastung, die ich kennenlernen durfte. Trotzdem bin ich zufrieden und glücklicher im Büro ;-).

WÄHLER ist es wichtig, umweltbewusst zu handeln, gerade zur heutigen Zeit. Die Werte sind das, was uns ausmacht! Spaß am Beruf in einem angenehmen Arbeitsklima, immer wechselnde, spannende Projekte und optimale Entwicklungsmöglichkeiten.

Gino:  Ich persönlich finde Umweltbewusstes Handeln sehr wichtig, da wir die Zukunft sind und mit kleinen Schritten schon sehr viel bewirken können.

Vivian: Ich finde alle Werte sind sehr wichtig, jedoch ist mir persönlich die Nachhaltige Arbeitsweise und das Umweltbewusste Handeln am wichtigsten. So kann man vielleicht noch Schlimmeres beim merkbaren Klimawandel verhindern!

… und unzählige Ausbildungsberufe, die WÄHLER anbietet.

Gino: Die Ausbildung Tiefbaufacharbeiter finde ich neben meiner Ausbildung auch sehr spannend, da man sich ja um die allgemeine Versorgung kümmert, die jeder von uns beansprucht. Es wäre doch cool, an Häusern vorbeizufahren und sagen zu können, für die Versorgung bin ich verantwortlich :-).

Vivian: Neben meiner Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement finde ich die Ausbildung als Industrieelektriker oder auch Tiefbaufacharbeiter sehr spannend. Durch die Einführungstage und die Einblicke auf der Baustelle, konnte ich mir da einen Einblick verschaffen.

Hier könnt Ihr einen Einblick bei uns bekommen:
https://www.youtube.com/watch?v=NbNJ1HDMh34

Gino: Ich empfehle Jedem, eine Ausbildung bei Wähler zu machen. Vor einem Jahr wusste ich nicht, ob ich für diese Ausbildung gemacht bin, aber bei WÄHLER bin ich sehr zufrieden und fühlte mich nach kürzester Zeit wie ein vollständiges Mitglied.

Vivian: Ich kann nur empfehlen, eine Ausbildung bei Wähler anzufangen. Für mich war es das Beste, was mir hätte passieren können. Ich freue mich immer nach dem Wochenende, alle Kollegen wiederzusehen und habe Spaß in der Ausbildung.

Milena Milkert

Moin! Ich bin Milena und mache meine Ausbildung bei WÄHLER als Industriekauffrau. Die
Pandemie hat einige Veränderungen privat sowie beruflich in unser Leben gebracht.
Während der Ausbildungszeit von Zuhause aus zu arbeiten wäre früher wohl kaum denkbar
gewesen, heute ist es Teil meiner Ausbildung geworden. Erst kürzlich habe ich für eine
Woche im Home-Office gearbeitet und Aufgaben bearbeitet, die ich von meinen Ausbildern
erhalten habe. Im Home-Office zu arbeiten, bringt natürlich seine Vorteile mit sich. Viel lieber
arbeite ich jedoch im Büro mit meinen Lieblingskolleg:innen zusammen. Deshalb bin ich froh,
wieder vor Ort bei WÄHLER zu sein!
Die Corona Pandemie hat uns nun seit knapp zwei Jahren fest im Griff. Seitdem ist unser
Leben komplett umgekrempelt worden. Weder ein Besuch im Fußballstadion noch ein
Konzert- oder Festivalbesuch sind zurzeit möglich. Auch Geburtstage sind betroffen. Leider
konnte auch ich wie viele andere meinen 18. Geburtstag nicht feiern. So wie die aktuelle
Situation aussieht, werde ich wohl auch meinen nächsten Geburtstag nicht feiern können, da
die Clubs wieder geschlossen sind und die jetzigen Zahlen und Verordnungen nichts
anderes zulassen.
Der Ausfall der Geburtstagsfeiern ist noch das kleinste Übel. Die vor der Pandemie für uns
selbstverständlichsten Dinge der Welt sind für uns heute weder einfach noch
selbstverständlich geworden. Abschalten von der Arbeit und den Kopf freibekommen kann
ich im Moment nur durch das Trainieren im Fitnessstudio. Immerhin eine neue Leidenschaft,
die ich dank der Pandemie für mich entdecken konnte.
Ich kann von Glück reden, dass ich einen sicheren Ausbildungsplatz bei WÄHLER habe,
denn anderen Menschen geht es durch die Pandemie viel schlechter als mir. Beispielsweise
hat die Unterhaltungsbranche sehr mit der derzeitigen Situation zu kämpfen, da wie oben
schon erwähnt Veranstaltungen in dieser Zeit nicht möglich sind.
Auch wenn für mich vieles im Moment nicht einfach und weniger spaßig erscheint, so kann
ich mich glücklich schätzen, dass meine Familie und ich gesund sind. Eine sehr wichtige und
schöne Erkenntnis, die man aus der Pandemie Zeit mitnimmt. Zeit mit der Familie und
Gesundheit sind die wichtigsten Güter, die man besitzt

Anna Denecke

Auszubildende Anna Denecke berichtet von ihrer Ausbildung zur Zeit der Corona-Krise. Anna macht eine Ausbildung bei WÄHLER zur Industriekauffrau und befindet sich aktuell im zweiten Ausbildungsjahr. Als Mitte März die ersten Maßnahmen hinsichtlich der Corona-Situation ergriffen worden, befand sie sich gerade in der Marketingabteilung in Dorum. Ab dem 11.05. geht es für Anna zurück an den Standort Dorum. Wie sie die Zeit erlebt hat, hat sie im April für uns festgehalten:

Moin Leute!
Ich bin Anna, 21 Jahre alt und mache meine Ausbildung bei der Wilhelm Wähler GmbH. Als Corona alles durcheinander gebracht hat, war ich am Standort Dorum in der Marketingabteilung eingesetzt. Doch leider kann man mache Dinge im Leben nicht vorhersehen und beeinflussen.

Nun arbeiten die Kollegen aus meiner Abteilung als Vorsichtsmaßnahme alle von Zuhause im „Homeoffice“. Auch ich habe Aufgaben von unseren Ausbildern erhalten, die ich selbstständig bearbeiten kann, ohne zur Arbeit fahren zu müssen. Am Anfang hat man die Situation noch gar nicht so wirklich begreifen können, weil man plötzlich während der normalen Arbeitszeit nach Hause geschickt worden ist und erstmal auch nicht wieder kommen sollte. Auch die Berufsschule hat nicht mehr geöffnet. Für mich fühlte es sich fast an, als wenn man man gekündigt worden wäre.
Ich habe sowas noch nie miterlebt und der komplette Alltag hat sich um 180° gedreht.

Jetzt bin ich mittlerweile schon einige Zeit zuhause. Und mein Leben ist wirklich anders als vorher. Vorteilhaft ist auf jeden Fall, dass ich mir die langen Autofahrten nach Dorum sparen kann. Doch von Zuhause arbeiten ist nicht unbedingt so leicht wie man denkt. Man wird schnell durch
Familie und Haustiere abgelenkt (immerhin mein Hund freut sich das alle da sind). Und auch die täglichen Gespräche mit Kollegen fehlen mir. In so einer Krisenzeit bin ich wirklich glücklich darüber, ein „Dorfkind“ zu sein und an die frische Luft zu gehen ohne gleich hundert andere
Menschen zu treffen.

Auch Privat ist man wirklich eingeschränkt. Da wird sogar der Wocheneinkauf für die Großeltern zum absoluten Highlight der Woche. Die meisten meiner Freunde sehe ich nur noch über regelmäßige Videochats und der Corona-Live-Ticker ist spannender, als die Ziehung der Lottozahlen. Man kommt sich vor wie in einem schlechten Film und weiß die ganzen Freiheiten, die wir sonst als selbstverständlich ansehen, wieder zu schätzen.

Uns bleibt wohl nicht anderes übrig, als daheim abzuwarten und Tee zutrinken.
Achja und Hände waschen nicht vergessen!

Liebe Grüße
Anna

Josephine Fischer

„Es geht wirklich um Leben und Tod.“, sagte Bayerns Ministerpräsident, Markus Söder, am 22.03.2020 im Radiosender Antenne Bayern und beschrieb damit die momentane Situation in Europa und der ganzen Welt in nur einem einzigen Satz.

Die momentane Situation in Europa und auf der ganzen Welt ist eine bisher nie da gewesene Krise, die uns alle in unserem alltäglichen Leben einschränkt. Ich hoffe natürlich, dass ihr das Beste daraus macht und helft wo ihr helfen könnt, euch aber natürlich an alle von der Regierung erhobenen Verbote haltet. Da wir alle gleichermaßen von der momentanen Situation betroffen sind, hat sich natürlich auch mein Tagesablauf und mein privates Leben momentan sehr stark verändert.

Normalerweise hätte ich momentan Berufsschule und würde mit meinen 25 Klassenkameraden im Klassenraum sitzen, Aufgaben des Lehrers bearbeiten und uns gegenseitig austauschen, wann wir die nächste Klausur schreiben und was wir eigentlich nochmal in Rechnungswesen als Hausaufgabe hatten. Doch dies ist momentan natürlich nicht möglich. Wir haben von unserer Berufsschule den nötigen Lernstoff bekommen, um die vergangenen drei Wochen Unterricht nachholen zu können und uns auch weiter auf unsere Abschlussprüfungen vorzubereiten, da die Zwischenprüfung in Schleswig-Holstein aus gegebenem Anlass komplett abgesagt wurde.

Mein Wecker klingelt derzeit zwischen 7 und 8 Uhr, dann stehe ich auf, frühstücke etwas und mache mich genau so fertig, wie ich das auch tue, wenn ich um 7 Uhr im Büro sitzen muss. Danach setze ich mich an mein Laptop und bearbeite die Schulaufgaben und ebenso Home-Office Aufgaben, die wir von Frau Haesche zur Verfügung gestellt bekommen. Wenn ich damit fertig bin mache ich den Haushalt in der Wohnung meines Freunds und mir und überlege, was ich abends kochen kann. Außerdem versuche ich jeden Tag mindestens eine halbe Stunde Sport zu machen und mich mit Serien gucken, Umgestalten der Wohnung und Puzzeln weiter zu beschäftigen, bevor mein Freund fertig mit seinem Home-Office ist und wir die Zeit mit einander verbringen können.

Meine Eltern und auch meine Freunde habe ich seit drei Wochen nicht gesehen und auch meine Arbeitskollegen fehlen mir sehr. In unserem Freundeskreis haben wir uns die App „Houseparty“ runtergeladen, mit der man mit 8 Leuten gleichzeitig videotelefonieren kann. Houseparty ist für uns einfach eine großartige Möglichkeit uns zu sehen und auch Zeit miteinander zu verbringen. Auch meine Eltern rufe ich öfter über FaceTime an, um mich mit ihnen auszutauschen und natürlich sicher zu stellen, dass bei ihnen und meinem Bruder alles in Ordnung ist.

Die momentane Situation ist eine Herausforderung für die ganze Welt und deswegen bin ich sehr froh darüber, dass die Solidarität und auch der Zusammenhalt in Deutschland stark gewachsen sind. Es gibt in Schleswig-Holstein sehr viele Möglichkeiten sich gegenseitig zu helfen, zum Beispiel über Anzeigen für Nachbarschaftshilfen oder die Möglichkeit zeitweise in Supermärkten auszuhelfen. Ich finde es sind gerade die kleinen Hilfen, wenn ich zum Beispiel meinem Opa seinen Wocheneinkauf vorbeibringe, die dazu beitragen, dass diese schwere Zeit einfacher und leichter zu ertragen ist.

Für die Zukunft sehe ich, dass die Menschen lernen können stärker zusammen zu halten und mehr Acht auf unsere älteren Mitmenschen zu geben. Es ist wichtig in solchen Zeiten für einander einzustehen und niemanden allein zu lassen.

Ich wünsche mir einfach, dass diese Zeit schnell vorbei geht und wir unser Leben ohne Ängste und Einschränkungen fortführen können. Es ist so einfach dazu beizutragen, indem ihr einfach mit euren Familien Zuhause bleibt.

In diesem Sinne

#stayhome #stayhealthy

Josephine

100 Jahre WÄHLER

#100JahreWähler mussten gebührend gefeiert werden und das haben wir getan! 💪 💛 Danke an alle Organisatoren und natürlich an euch Kollegen, die diesen Abend so besonders gemacht haben! Außerdem sagen wir danke für all die Glückwünsche, die wir von euch erhalten haben!