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Schlagwort: Duales Studium

Azubis und Studenten der Seier GmbH & Co. KG auf Erkundungstour

Abenteuer, Teamwork und jede Menge Spaß – so lässt sich unser Azubi-Ausflug nach Helgoland am 05.06.2024 am besten beschreiben. Gemeinsam mit unseren Ausbildungsverantwortlichen machten wir uns um 9:30 Uhr auf den Weg von Cuxhaven zur Insel Helgoland. Was wir dort alles erlebt haben, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Die Gruppe Robben-Rebellen vor den Klippen Helgolands. Foto: Seier GmbH & Co. KG

Trotz des hohen Wellengangs und der schaukeligen Schiffsüberfahrt mit dem Katamaran, ließen wir uns die gute Laune auf der knapp 2 stündigen Fahrt nicht nehmen.

Nach unserer Ankunft auf Helgoland wurden wir in zwei Teams aufgeteilt und erfuhren von der bevorstehenden Challenge. Unsere Aufgabe bestand darin, verschiedene Herausforderungen an den Sehenswürdigkeiten der Insel zu meistern und diese mit Fotos oder Videos festzuhalten. Von einer Robbenbesichtigung bis hin zum Nachstellen einer Filmszene – die Aufgaben waren äußerst abwechslungsreich und sorgten für so manchen Lacher innerhalb der Gruppe. Je kreativer und lustiger die Videos waren, desto mehr Punkte sammelte das jeweilige Team und erhöhte somit seine Chance, die Challenge zu gewinnen.

Die Gruppe Leuchtturm-Legenden vor dem Leuchtturm der Insel Helgoland. Foto: Seier GmbH & Co. KG

Die Aufgaben führten uns quer über die Insel, wodurch wir einen großartigen Rundumblick über Helgoland bekamen. Zur Mittagszeit trafen wir uns bei einem Italiener und durften zwischen Pizza oder Pasta wählen.

Die gesamte Gruppe beim gemeinsamen Mittagessen. Foto: Seier GmbH & Co. KG

Steuerfreie Shoppingtouren in den Geschäften Helgolands und ein Eis zum Nachtisch durften selbstverständlich auch nicht fehlen. Zum Abschluss besichtigten wir den Bunkerstollen, der einige spannende Geschichten für uns bereithielt und einen interessanten Abschluss unserer Reise darstellte.

Der duale Student Bjarne Offermann bei der Besichtigung des Bunkerstollens. Foto: Seier GmbH & Co. KG

Um 16:30 Uhr traten wir die Rückreise an und warteten gespannt auf die Ergebnisse der Challenge. Mit einer kleinen Siegerehrung fand der erfolgreiche Tag sein Ende. Unser Azubi-Ausflug nach Helgoland war ein unvergessliches Erlebnis, das uns nicht nur Spaß und Herausforderungen bot, sondern auch unseren Zusammenhalt stärkte. Wir bedanken uns bei unseren Ausbildungsverantwortlichen für die tolle Organisation und freuen uns jetzt schon auf das nächste Event, bei dem wir unseren Teamgeist und unsere Kreativität erneut unter Beweis stellen können.

Ausbildung oder Studium? Bei uns geht beides!

Heutzutage tun sich viele junge Menschen schwer mit der Entscheidung, was sie nach der Schule machen wollen. Was passt besser zu mir: Ein Studium oder doch lieber eine Ausbildung? Vinzenz von Holten hat erst eine Ausbildung zum Rohrleitungsbauer und anschließend ein duales Studium im Bauingenieurwesen bei Firma Tief- und Rohrleitungsbau Wilhelm Wähler GmbH & Co. KG gemacht. Im Interview erzählte er uns mehr zu den vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten.

Vinzenz von Holten auf der IRO 2024 in Oldenburg – Foto: Valérie von Glahn, Seier Holding GmbH & Co. KG

Interview: Milena Milkert

Hallo Vinzenz, stelle dich bitte einmal kurz vor.

Hi, ich bin Vinzenz von Holten, 25 Jahre alt und Jungbauleiter bei der Firma Wähler.

Erzähl uns doch ein bisschen von deinem Werdegang. Wie startete deine berufliche Karriere bei Wähler?

2017 habe ich meine Ausbildung zum Rohrleitungsbauer begonnen, die ich 2019 nach zwei Jahren abschließen konnte. Direkt im Anschluss habe ich mein duales Studium im Bauingenieurwesen gestartet und 2023 dann erfolgreich abgeschlossen. Seit Mitte 2023 bin ich nun Jungbauleiter.

Wie kamst du damals auf die Idee eine Ausbildung zum Rohrleitungsbauer zu machen?

Ich habe damals ein Praktikum bei einem Tief- und Rohrleitungsbau-Unternehmen in meinem Ort absolviert. Das hat mir damals dann so gut gefallen, dass ich wusste, dass ich in die Branche möchte.

Was hat dich dann dazu bewegt, deine Karriere bei Wähler zu starten?

Gereizt haben mich vor allem die vielen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die es bei Wähler gibt. Und natürlich auch die vielen besonderen und interessanten Projekte.  

Was war an der Ausbildung zum Rohrleitungsbauer so interessant für dich und wie wurdest du von Wähler dabei unterstützt?

Interessant waren vor allem die vielfältigen Aufgaben, die so bei einer Baustelle auftreten, aber auch der Wechsel zwischen Theorie und Praxis. Vieles, was man in der Schule gelernt hat konnte ich direkt auf der Baustelle umsetzen und so direkt festigen. Auch durch das totale Vertrauen durch die Kollegen und die Unterstützung in jeglicher Hinsicht konnte ich immer weiter mein Wissen vertiefen.

Vinzenz von Holten bei der Arbeit auf der Baustelle – Foto: Seier Gruppe

Gab es ein Highlight während deiner Ausbildung?

Ich fand es immer sehr interessant, wenn größere und kleinere Maschinen zum Einsatz kamen, die nicht alltäglich waren wie beispielsweise der Einsatz eines Kabelpflugs, HDD-Bohrer oder die Berstlining-Maschine.

Würdest du die Ausbildung zum Rohrleitungsbauer nochmal machen und was sollte man für diese Ausbildung mitbringen?

Ja ich würde sie immer wieder nochmal machen, auch in diesem System. Vorteil hierbei ist, dass das gelernte in der Praxis auf der Baustelle direkt umgesetzt werden kann. Wenn man diese Ausbildung machen möchte, dann sollte man definitiv motiviert, zuverlässig und wissbegierig sein. Wenn man diese Voraussetzungen erfüllt, dann steht einer erfolgreichen Ausbildung kaum noch was im Wege. (lacht)

Im Anschluss an deine Ausbildung hast du 2019 mit dem dualen Studium im Bauingenieurwesen begonnen. Wie kam es dazu? War das von Anfang an so geplant?

Der Anfangsplan war, dass ich nach meinem Abitur direkt in ein Studium gehe. Ein Glück hat Lars von Döhlen, Leiter im Bereich Technik und Bau, mich damals davon überzeugt, zuerst eine Ausbildung und dann das Studium zu absolvieren. Somit konnte ich für die Theoriesemester und Praxissemester einiges Gelerntes aus der Ausbildung nutzen und hatte einen deutlichen Vorteil anderen Studierenden gegenüber. Vor allem bei Fächern wie Baustofflehre, Geotechnik oder Siedlungs- und Abwasserwirtschaft konnte ich mein erlerntes Wissen aus der Ausbildung nutzen.

Inwiefern wurdest du von Wähler bei deinem dualen Studium unterstützt?

In jeglicher Hinsicht wurde ich unterstützt, wenn es mal Probleme gab, dann wurden diese besprochen und immer die bestmögliche Lösung für beide Seiten gefunden. Es fanden auch regelmäßige Austauschgespräch statt, so dass alle immer auf dem aktuellsten Stand waren.

Was gefiel dir am besten am Studium?

Am besten gefielen mir die praxisbezogenen Fälle und auch die Experimente und Versuche die wir durchgeführt haben fand ich sehr spannend.

Welche Unterschiede hast du zwischen der Ausbildung und dem Studium bemerkt?

Der Lerninhalt vom Studium ist deutlich anspruchsvoller, da es dort einfach noch mehr in die Tiefe geht. Im Betrieb haben sich dann die Seiten der Tätigkeiten geändert. Stand ich während der Ausbildung noch in der Grube, saß ich während des Studiums dann die meiste Zeit am Schreibtisch.

Nun bist du seit kurzem mit deinem Studium fertig und kannst dich nun Jungbauleiter nennen. Glückwunsch dazu! Wie sieht dein Arbeitsalltag inzwischen aus? Gib uns bitte einen kurzen Einblick.

Ich arbeite zur Zeit noch als Jungbauleiter und habe schon einige Kolonnen und Baustellen, die ich plane, durchführe, betreue und abrechne. Außerdem habe ich Kontakt zu Auftraggebern und Personalverantwortung.

Welche Ratschläge würdest du anderen jungen Menschen geben, die eine ähnliche Ausbildung und/oder Studium in Erwägung ziehen wollen?

Man sollte Bock haben, in einem tollen Team zusammenzuarbeiten, Lernbereitschaft mitbringen. Spaß am Arbeiten in der Natur und auch ein wenig mathematisches Geschick schaden nicht.

Vielen Dank an Vinzenz für den tollen Einblick in deinen Werdegang bei Firma Wähler!

Wenn du mehr Interesse an einem dualen Studium im Bereich BWL hast, dann schau doch mal hier: https://seier-azubi.de/biljana-scholz-duales-studium-bwl/

Vorreiterin auf Erfolgskurs

Im Herbst 2022 begann Biljana Scholz ihr BWL-Studium praxisintegriert dual bei der Seier GmbH, die als erster Kooperationspartner der HS Bremerhaven diesen Studiengang und damit die junge Studentin begleiten darf. In diesem Beitrag gibt euch die Berufseinsteigerin einen exklusiven Einblick in ihr duales Studium bei der Seier Unternehmensgruppe – und zwar in Form von Sprachnachrichten. Hört doch mal rein!

1. Wer bist du, wie alt bist du, was machst du?

Moin! Ich bin Biljana Scholz. Ich bin 23 Jahre alt und ich mache ein duales Studium bei der SEIER Unternehmensgruppe.

2. Wie heißt dein Studiengang und wie ist er aufgebaut?

Ich studiere BWL Praxisintegriert Dual in Kooperation mit der Hochschule Bremerhaven. Momentan befinde ich mich im ersten Semester. Das Studium ist so aufgebaut, dass ich vom ersten bis zum dritten Semester zusammen mit den anderen BWL-Studenten studiere. Ich habe ganz normal Vorlesungszeiten und in den Semesterferien arbeite ich dann bei SEIER. Dann habe ich im vierten Semester ein Praxissemester, was ich komplett bei SEIER verbringen werde. Im fünften und sechsten Semester ist das so gegliedert, dass sich in dreimonatigem Wechsel bei SEIER arbeite und bei der Hochschule Bremerhaven studiere.

3. Wie bist du auf den Studiengang gestoßen?

Ich habe vor dem Studium eine kaufmännische Ausbildung gemacht und wollte dort das Wissen gerne vertiefen. Ich habe mich deshalb sehr für das BWL-Studium interessiert und habe mich weiter damit beschäftigt. Dann bin ich auf das duale Studium aufmerksam geworden und habe mich bei SEIER beworben und das hat Gott sei Dank geklappt!

4. Warum hast du dich generell für ein duales Studium entschieden?

Ich habe mich für ein duales Studium entschieden, damit ich mein Erlerntes beibehalten kann und die Theorie auch direkt in die Praxis umsetzen kann.

5. Gibt es einen Grund, warum du dich gerade bei SEIER beworben hast? Welche Vorteile hast du bei SEIER als Ausbildungsbetrieb gesehen?

Ich habe mich bei SEIER beworben, weil ich es als ein interessantes Unternehmen empfinde, da die Branchen sehr breit gefächert sind. Vom Bau über Touristik bis hin zur IT, ja das fand ich sehr interessant, da dort immer andere Einsatzgebiete zustande kommen. SEIER ist bei mir quasi direkt um die Ecke, das fand ich auch noch sehr attraktiv, da ich auch in dieser Region bleiben möchte.

6. Wie gefällt es dir bei der SEIER Unternehmensgruppe? Gibt es Benefits, die dir jetzt während deiner Teammitgliedschaft besonders auffallen?

Bis jetzt gefällt es mir sehr gut bei SEIER. Ich habe zwei Monate bis jetzt dort gearbeitet und wurde sehr gut in das Team integriert. Ich habe viele nette Kollegen kennengelernt, auch das Unternehmen an sich natürlich kennengelernt und das gefällt mir bis jetzt sehr gut. Das Haupt-Benefit, was ich bei SEIER tatsächlich sehe, ist, dass meine kompletten Studiengebühren übernommen werden und ich auch ein Gehalt bekomme, während ich studiere.

7. Du studierst jetzt schon seit ein paar Monaten. Kannst du den Studiengang und die Hochschule Bremerhaven weiterempfehlen?

Ich studiere jetzt seit zweieinhalb Monaten an der Hochschule Bremerhaven und das gefällt mir sehr gut, da die Hochschule sehr familiär geprägt ist. Es ist nicht riesig dort, man sitzt also nicht mit tausenden von Leuten in einem Hörsaal und ist dort nur eine Immatrikulationsnummer. Die Dozenten kennen uns per Vornamen und bringen einem den Unterrichtsstoff sehr umfangreich und interessant bei. Das gefällt mir sehr gut bis jetzt.

8. Du bist eine der ersten, die diesen Studiengang an der HS Bremerhaven absolviert. Seid ihr alle noch dabei, das unbekannte Terrain zu erkunden, oder hat sich mittlerweile alles eingespielt?

Ja wir sind insgesamt drei duale Studenten. Wir studieren aber natürlich mit den anderen BWL-Studenten zusammen. Dadurch vermischt es sich ganz gut. Der Unterrichtsstoff ist ja trotzdem sehr gut vorbereitet und auch die Dozenten wissen glaube ich meistens gar nicht, dass wir jetzt die dualen Studenten sind, aber das finde ich nicht schlimm. Die Hauptverantwortlichen für das duale Studium kommen schon öfters auf einen zu und fragen, ob wir irgendwas brauchen und ob sie irgendwas verbessern können, ob wir Vorschläge haben. Aber an sich denke ich, muss sich das noch weiter einspielen an der Hochschule, damit auch mehr duale Studenten dabei sind. Ich denke ein interessantes Bild wird es erst im fünften und sechsten Semester, weil dann nur die dualen Studenten in einer Vorlesung sind und dann haben wir Vorlesungen mit drei Leuten. Also das wird noch der spannendere Bereich werden, denke ich.

9. Ein duales Studium bedeutet Studium plus Praxisphasen im Unternehmen. Hast du überhaupt noch Zeit für Hobbies?

Ich habe vorher Vollzeit gearbeitet. Deswegen weiß ich ganz gut, wie ich meinen Alltag so ein bisschen zu gestalten habe, wenn ich Praxisphasen habe im Unternehmen. An sich ist das Studium relativ entspannt vom Zeitaufwand her. Ich kann mir meinen Stundenplan ja ein bisschen selber legen und entscheiden, zu welchen Tagen beziehungsweise zu welchen Vorlesungen ich hingehe, da die oft doppelt stattfinden. Dadurch ist es halt leichter zu gestalten, als wenn man 8 Stunden am Tag arbeiten würde. Natürlich ist die Selbstlern-Zeit auch immer noch ein bisschen anstrengend und man muss sich dann nochmal zuhause hinsetzen und Einiges aufarbeiten.

10. Was möchtest du denjenigen sagen, die überlegen, auf die gleiche Weise wie du bei der SEIER Unternehmensgruppe zu starten?

Wenn ihr Lust auf BWL habt und gleichzeitig noch einen guten Praxispartner sucht, dann seid ihr bei SEIER genau richtig!

Human Resource: Auswärtstermine in Hannover

Moin! Im 5. Semester meines dualen Studiums steht für mich die Intensivpraxisphase an. Dieses halbe Jahr durchlaufe ich die Abteilungen, die meinen gewählten Schwerpunkten in der Ausbildung und im Studium entsprechen. Daher begleite ich im Moment die Abteilung Human Resource von Nadja Faul und Birger Venohr. An meinem ersten Arbeitstag im 3. Lehrjahr war ich mit Nadja Faul in Hannover, um Mitarbeitergespräche zu führen und einen Vertreter der IHK Hannover zu treffen. Wir fuhren morgens um kurz nach 7 Uhr in Dorum mit einem Firmenfahrzeug los und trafen etwa anderthalb Stunden später den Standortleiter der Firma Kuhlmann in Hannover, Dominik Schmidt. Von dort aus – und mit Warnwesten eingekleidet – fuhren wir weiter zu Baustellen in Hannover, um dort mit Mitarbeitern zu sprechen, die nach einer längeren Krankheit zurückkehrten oder häufiger ausfallen. Die Arbeit des Human Resource besteht unter anderem darin, die Mitarbeiter bei der Wiedereingliederung in den Betriebsablauf zu begleiten und Präventionen für erneute Ausfälle der Mitarbeiter zu schaffen. Auch wenn ein Mitarbeiter Hilfe braucht, zum Beispiel bei Fragen zum früheren Renteneintritt oder bei Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, ist die Abteilung Human Resource erster Ansprechpartner.

Nach den Gesprächen mit den Mitarbeitern fuhren wir zurück zum Büro der Firma Kuhlmann in Hannover, um dort einen Vertreter der IHK zu treffen. Da wir leider dieses Jahr wenige Bewerber für Ausbildungsplätze in Hannover aufnehmen konnten, haben wir nach Möglichkeiten gesucht, den Tief- und Rohrleitungsbau bei jungen Menschen wieder attraktiver zu machen. Dazu luden wir auch Jan-Michael Röver ein, welcher Ansprechpartner für die Azubis bei Kuhlmann ist. Am Ende können wir mit dem Ergebnis des Gespräches und den angebotenen Lösungen zufrieden sein und freuen uns auf zukünftige, spannende Projekte vor Ort, um neue Leute für die Arbeit bei Kuhlmann begeistern zu können.

Nach diesen tollen Eindrücken am ersten Tag im dritten Lehrjahr kümmere ich mich im Tagesgeschäft jetzt wieder um Projekte rund um die Themen Bewerbermanagement und Personalcontrolling, um mich auf die näher rückenden Abschlussprüfungen meiner Ausbildung vorzubereiten. Sicher werde ich bald wieder etwas zu berichten haben.

Bis dahin,

Mike

Vom Hörsaal auf die Baustelle

Jan-Michael Röver hat sein duales Studium bei dem Bauunternehmen Siemer und Müller in Bremerhaven absolviert und konnte währenddessen auch im Bereich der Blockheizkraftwerke Erfahrungen sammeln, da er an das Energieunternehmen Stehmeyer & Bischoff in Bremen „ausgeliehen“ wurde. Den theoretischen Teil seines Studiums hat Herr Röver in Suderburg absolviert und ist nun Bauleiter bei der Kuhlmann Leitungsbau GmbH.

Was muss man für das Studium an Kenntnissen und Fähigkeiten mitbringen?

Es ist ein technisches Interesse erforderlich. Grundlagenfächer sind Mathematik, Physik und Chemie. Bei der Fachoberschule Technik wäre dies zusätzlich die Technische Mechanik. Zudem sollte Durchhaltevermögen und Respekt in einem vorhanden sein, um den Spagat zwischen Hochschule, Berufsschule, Ausbildungszentrum und Ausbildungsstätte zu bestehen. In den unterschiedlichen Bereichen ist der Umgang mit Personen unterschiedlichster Bildung und sozialer Herkunft vorhanden.

Wie ist das duale Studium aufgebaut?

Mein Studium war nach Lehrplan der Bau Akademie Nord, dem Bau ABC Rostrup und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Suderburg aufgebaut.

Insgesamt hat der Studiengang Bauingenieurwesen neun Semester: 1. bis 2. sind Berufsausbildung; 3. bis 6. Studium an der Ostfalia, in den Semesterferien Berufsausbildung mit Abschlussprüfung; 7. bis 8. Semester Studium; 9. Semester Bachelorarbeit.

Was war das Besondere an dem Studium? Also was hat Ihnen besonders Spaß gemacht oder wo sehen Sie die Vorteile?

Der Vorteil des dualen Studiums ist es, einen besseren Berufseinstieg zu finden. Mit der Ausbildung im Nacken kann auf der Baustelle weitestgehend mitgeredet werden. Den „alten Hasen“ kann ein „Jüngling“ dennoch nichts vormachen. Jedoch gestaltet sich der Eingliederungsprozess sehr kurz und mit etwas Glück und den richtigen Leuten auf der Baustelle flutscht es von Anfang an.

Wie sind Sie zu Firma Kuhlmann gekommen?

Beworben habe ich mich bei Firma Ferchau Engineering in Hamburg. Ferchau ist auch in Lüneburg neben Kuhlmann angesiedelt. Anschließend wurde ich über Ferchau an Kuhlmann vermittelt.

Was sind nun Ihre Aufgaben?

Das Betätigungsfeld eines Bauleiters gestaltet sich sehr vielseitig. Begonnen bei der Kleinstakquise und -kalkulation, die Baustellenvorbereitung, -begleitung, -abrechnung, (-abwicklung).

Was gefällt Ihnen besonders gut an Ihrem Job und dem Arbeiten bei Kuhlmann?

Mir gefallen an dem Beruf die Vielfältigkeit des Rohrleitungsbaus und der Umgang mit den Mitarbeitern. Natürlich geht es in einem Unternehmen  um Rentabilität. Jedoch ist im Rohrleitungsbau immer noch der Mensch das wichtigste Gut. Besonders in Ballungsgebieten müsste für eine detailliert Planung der komplette Bau im Vorfeld schon einmal gebaut worden sein. Daher beruht die Planung meist auf Zwischen- und Endzielen, auf die hingearbeitet wird. Diese Ziele verfolgt die komplette Mannschaft auf der Baustelle mit Schweiß, Blut und Seele, um den bestmöglichen Erfolg für sich und das Unternehmen und den Arbeitgeber zu erzielen. Daher agieren wir in dieser Branche eher als Problembewältiger und Zielerreicher. Bei Kuhlmann kann ich mich glücklich schätzen, die besten Problembewältiger und Zielerreicher in meinen eigenen Reihen zu haben.

Wem würden Sie dieses Studium/den Job empfehlen?

Jedem, der Interesse an einem spannenden Beruf, Umgang mit Menschen und Zahlen hat und belastungsfähig ist.

Vielen Dank für den sehr leicht gemachten Einstieg bei Kuhlmann an die gesamte Mannschaft.