Tiefbaufacharbeiter (m/w/d)
Schwerpunkt Rohrleitungsbau

Was machen Tiefbaufacharbeiter?
Tiefbaufacharbeiter/innen beschäftigen sich in der zweijährigen Ausbildung, je nach ihrem gewählten Ausbildungsschwerpunkt, mit Straßen-, Rohrleitungs-, Kanal-, Gleis-, Brunnen- oder Spezialtiefbauarbeiten. Sie führen Erdarbeiten aus, um Baugruben und -gräben für die Ver- und Entsorgungssysteme auszuheben, und stellen Verkehrswege und -flächen für eine verbesserte Infrastruktur her.
Die duale Lehre zum/zur Tiefbaufacharbeiter/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handwerk mit einer Dauer von zwei Jahren.
Ausbildungsvoraussetzungen
Typische Branchen für Tiefbaufacharbeiter im Rohrleitungsbau
Typische Aufgaben für Tiefbaufacharbeiter im Rohrleitungsbau
Aufgaben und Tätigkeiten der Tiefbaufacharbeiter im Überblick
Tiefbaufacharbeiter im Schwerpunkt Rohrleitungsbau
Im Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten können Tiefbaufacharbeiter verschiedene Aushubarbeiten durchführen. Dafür verbauen sie unter anderem Baugruben und -gräben, verfüllen und verdichten die Bodenmassen und legen Böschungen an.
Herstellung und Überprüfung von Druckrohrleitungen
Sie stellen Druckrohrleitungen aus metallischen Werkstoffen und Kunststoffen her, bearbeiten und überprüfen diese und bauen sie ein. Zusätzlich bauen Tiefbaufacharbeiter Armaturen und Formstücke aus unterschiedlichen Materialien, die für die Weiterleitung von flüssigen und gasförmigen Medien im Rohrleitungsbau benötigt werden.
Auch die Herstellung von Schachtbauwerken aus Fertigteilen oder Beton und das Durchführen von Wiederherstellungsarbeiten der Erdoberfläche, gehören zum Aufgabengebiet der Tiefbaufacharbeiter mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbau.
Tiefbaufacharbeiter – Verdienst in der Ausbildung
Zu Beginn der Ausbildung erhält der Auszubildende im ersten Lehrjahr ca. 1.122 €. Im zweiten Lehrjahr kann dem Auszubildenden bereits ein Gehalt von ca. 1.351 € ausgezahlt werden.
1. Lehrjahr: 1.122 €
2. Lehrjahr: 1.351 €
Die Berufsausbildung zum/zur Tiefbaufacharbeiter/in ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach können attraktive Weiterbildungen wahrgenommen werden, wie die des Rohrleitungs- oder Kanalbauers, oder die des Poliers.
Karrierechancen für Tiefbaufacharbeiter
Bei der Lehre zum Tiefbaufacharbeiter handelt es sich um eine Stufenausbildung. Die erste Stufe beträgt bei der Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter zwei Jahre. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung kann nun das Gelernte mit einem weiteren Lehrjahr vertieft werden.
Somit können ein weiterer Ausbildungsabschluss zum/zur Rohrleitungsbauer/in, Kanalbauer/in, Brunnenbauer/in, Spezialtiefbauer/in, Gleisbauer/in oder Straßenbauer/in und eine höhere Berufsqualifikation erworben werden.
Um beruflich voranzukommen und um Führungspositionen einnehmen zu können, kann eine Aufstiegsweiterbildung zum/zur Polier/in im Bereich Tiefbau absolviert werden. Auch ein Bachelorabschluss im Studiengang Bauingenieurwesen ist mit einer Hochschulzugangsberechtigung möglich.