Vom Hörsaal in die Praxis
Mein Praxissemester bei SEIER
Vor 20 Wochen begann für mich der Schritt vom Hörsaal in den Arbeitsalltag. Mein Praxissemester absolvierte ich im Bereich Marketing und Interne Kommunikation bei der SEIER Holding. Dabei erhielt ich nicht nur einen Einblick in die tägliche Arbeit, sondern durfte von Anfang an eigene Aufgaben übernehmen und verschiedene Projekte aktiv mitgestalten.
Von Analysen und Präsentationen über interne Kommunikationsmaßnahmen bis hin zu Veranstaltungen und Terminen außerhalb des Büros war mein Arbeitsalltag vielseitig. Besonders wertvoll war für mich, Projekte nicht nur punktuell zu unterstützen, sondern ihre Entwicklung von der ersten Idee bis zum fertigen Ergebnis mitzuerleben.
Warum SEIER?
SEIER kannte ich bereits vor meinem Praxissemester vom Namen. Durch eine persönliche Empfehlung wurde ich neugierig und beschäftigte mich intensiver mit dem Unternehmen. Schließlich fragte ich direkt an, ob ein Praxissemester im Marketing möglich wäre.
Kurz darauf fand mein erstes Gespräch mit Franca Reitzenstein, der Leiterin des Marketings, statt. Der offene und wertschätzende Austausch gab mir von Beginn an ein gutes Gefühl. Wir sprachen sowohl über die Erwartungen an mein Praxissemester als auch über mögliche Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten. Dadurch wusste ich schnell, dass SEIER gut zu mir und meinen Vorstellungen von einem abwechslungsreichen Praxissemester passen könnte.
Frage: Wie hast du dich vor deinem ersten Gespräch bei SEIER gefühlt?
Mitten im Arbeitsalltag
Mein Arbeitstag begann in der Regel gegen 7:30 Uhr. Danach wurde geplant, recherchiert, gestaltet, organisiert und mit verschiedenen Kolleginnen und Kollegen abgestimmt. Besonders angenehm war für mich, dass ich den Standort gut erreichen konnte und dadurch entspannt in den Arbeitstag startete.
Im Team wurde ich vom ersten Tag an offen aufgenommen. Ich konnte jederzeit Fragen stellen, eigene Ideen einbringen und erhielt ehrliches Feedback zu meiner Arbeit. Nach kurzer Zeit war ich mit den Abläufen vertraut und wurde selbstverständlich in Besprechungen und laufende Projekte einbezogen.

Marketing bedeutet mehr als Gestaltung
Während meines Praxissemesters habe ich gelernt, wie vielseitig Marketing und interne Kommunikation in einer Unternehmensgruppe sind. Natürlich gehörten auch die Gestaltung von Präsentationen und visuellen Inhalten zu meinen Aufgaben. Hinter einem guten Ergebnis steckt jedoch weit mehr als ein ansprechendes Design.
Zu meinen Projekten gehörten unter anderem Wettbewerbsanalysen, die Ausarbeitung von Handlungsempfehlungen aus einer Mitarbeiterbefragung, die Vorbereitung von Kommunikationsmaßnahmen sowie die Unterstützung bei Veranstaltungen und internen Aktionen. Außerdem beschäftigte ich mich mit Podcastformaten, Arbeitgeberkommunikation, Recruitingthemen und der organisatorischen Vorbereitung verschiedener Projekte.
Dabei lernte ich, Informationen für unterschiedliche Zielgruppen verständlich aufzubereiten, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu koordinieren und Ergebnisse strukturiert zu präsentieren. Auch künstliche Intelligenz spielte in verschiedenen Projekten eine Rolle. Besonders spannend fand ich, wie offen bei SEIER mit neuen digitalen Möglichkeiten umgegangen wird und wie diese sinnvoll in bestehende Arbeitsprozesse eingebunden werden.
Frage: Was hat dich an der Arbeit im Marketing besonders überrascht?
Kommunikation dort erleben, wo sie entsteht
Nicht alle Aufgaben fanden am Schreibtisch statt. Ich durfte auch Termine außerhalb des Büros begleiten und erleben, wie Inhalte direkt vor Ort entstehen. Dazu gehörten unter anderem ein Dreh auf einer Baustelle, ein Fotoshooting in Bremen sowie verschiedene Veranstaltungen und Übergaben.

Solche Termine haben mir gezeigt, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist. Bevor ein Foto, ein Video oder ein Beitrag veröffentlicht werden kann, müssen viele Details abgestimmt werden. Gleichzeitig erhält man vor Ort einen ganz anderen Blick auf die Menschen, Tätigkeiten und Unternehmen innerhalb der Gruppe.
Ein weiterer besonderer Termin war das Turn Up Festival. Dort durfte ich ebenfalls unterstützen und erleben, wie viel Organisation hinter einem gelungenen Veranstaltungsauftritt steckt.
Welcher Bereich ist dir besonders in Erinnerung geblieben?
Was ich aus dem Praxissemester mitnehme
Fachlich habe ich gelernt, wie viele unterschiedliche Aufgaben im Marketing und in der internen Kommunikation zusammenkommen. Es geht darum, Informationen zu strukturieren, Zielgruppen zu verstehen, Projekte zuverlässig zu organisieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
Auch persönlich konnte ich mich weiterentwickeln. Durch Präsentationen, Meetings und Abstimmungen bin ich sicherer darin geworden, meine Ergebnisse vorzustellen und eigene Ideen zu vertreten. Gleichzeitig habe ich gelernt, Aufgaben selbstständiger zu bearbeiten, Verantwortung zu übernehmen und auch bei mehreren parallelen Projekten den Überblick zu behalten.
Besonders positiv bleibt mir die Zusammenarbeit im Team in Erinnerung. Regelmäßige Besprechungen und die monatlichen Teamtage in Bremerhaven sorgten für einen guten Austausch. Ich hatte jederzeit das Gefühl, mit meinen Aufgaben und Ideen ernst genommen zu werden.
Mein Fazit und wie es weitergeht
Mein Praxissemester bei SEIER war für mich deutlich mehr als ein verpflichtender Bestandteil meines Studiums. Ich konnte mein theoretisches Wissen praktisch anwenden, neue Kompetenzen entwickeln und einen umfassenden Einblick in das Marketing einer großen Unternehmensgruppe gewinnen.
Besonders wichtig war für mich, dass meine Aufgaben einen konkreten Nutzen hatten und meine Ergebnisse tatsächlich weiterverwendet wurden. Dadurch hatte ich nicht das Gefühl, lediglich zuzuschauen, sondern konnte aktiv zum Arbeitsalltag und zu verschiedenen Projekten beitragen.
Dass meine Zeit bei SEIER nach dem Praxissemester nicht endet, freut mich deshalb besonders: Im Anschluss werde ich das Team als Werkstudent weiter unterstützen. Für mich ist das die schönste Bestätigung dafür, dass die vergangenen 20 Wochen fachlich und persönlich genau der richtige Schritt waren.
Frage: Was bedeutet es für dich, nach dem Praxissemester bei SEIER zu bleiben?
