200 Meter Pflaster, viel Verantwortung: Azubis übernehmen ihre Baustelle
Praxis statt Theorie
Lernen passiert nicht nur im Klassenzimmer, sondern vor allem dort, wo selbst angepackt wird. Genau diese Erfahrung machten sechs Auszubildende und zwei Praktikanten im Döhrbruch in Hannover-Wülferode.
Nachdem dort eine Wasserleitung neu verlegt worden war, musste die mehr als 200 Meter lange Pflasterfläche wiederhergestellt werden. Diese Aufgabe übernahm das Nachwuchsteam weitgehend selbstständig. Begleitet wurde es von Ausbilder Ali Kabak und Polier Marjan Qupi.
Vom Unterbau bis zur fertigen Fläche
Bevor die ersten Pflastersteine verlegt werden konnten, musste zunächst der Unterbau angepasst und vorbereitet werden. Anschließend setzte das Team die Steine ein, richtete sie aus und verdichtete die Fläche.
Dabei kam es nicht nur auf handwerkliches Geschick und sorgfältiges Arbeiten an. Auch die Abstimmung im Team spielte eine wichtige Rolle, denn jeder Arbeitsschritt baute auf dem vorherigen auf.
Ali Kabak und Marjan Qupi standen bei Fragen zur Seite und gaben wichtige Hinweise. Die praktische Umsetzung und die damit verbundene Verantwortung lagen jedoch bei den Auszubildenden und Praktikanten.
Lernen durch Verantwortung
„Durch Azubi-Baustellen sammeln junge Mitarbeitende Erfahrung und vertiefen ihre Kenntnisse direkt im Arbeitsalltag“, sagt Ausbilder Ali Kabak.
Solche Projekte geben den Nachwuchskräften die Möglichkeit, einen vollständigen Arbeitsablauf kennenzulernen und das Gelernte direkt anzuwenden. Gleichzeitig lernen sie, Entscheidungen zu treffen, sich gegenseitig zu unterstützen und Verantwortung für das gemeinsame Ergebnis zu übernehmen.
Am Ende stand eine mehr als 200 Meter lange, vollständig wiederhergestellte Pflasterfläche – und die Erfahrung, gemeinsam eine umfangreiche Aufgabe bewältigt zu haben.
Wir finden: eine starke Teamleistung und ein gutes Beispiel dafür, wie praxisnahe Ausbildung funktioniert.
