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Autor: jr

Karlotta Heidler absolviert ein Praktikum im Rahmen ihres Bauingenieursstudium

Karriere im Tiefbau: Studentin berichtet aus ihrem Praktikum bei BHK

Wie gelingt der Einstieg in den Tief- und Rohrleitungsbau? Karlotta Heidler studiert Bauingenieurwesen und absolviert derzeit ein Praktikum bei der BHK. Im Interview berichtet sie über ihre Erfahrungen, Herausforderungen und warum sie den Tiefbau als zukunftssicheren Bereich empfiehlt.

Stell dich einmal vor: Wer bist du?

Ich bin Karlotta Heidler, bin 21 Jahre alt. Ich studiere Bauingenieurwesen, komme ins 8. Semester und habe sehr viel Spaß am Studium und fühle mich einfach wohl dabei. 

Warum hast du dich für ein Bauingenieurwesen-Studium entschieden und warum bist du jetzt als Praktikantin im Tiefbau?

Die Entscheidung für ein Studium im Bauingenieurwesen war ziemlich spontan, so kurz vor Anmeldeschluss, muss ich tatsächlich sagen. Es war die beste spontane Entscheidung, die ich hätte treffen können.

Im Studium wird sehr viel Hochbau gelehrt, weshalb ich bislang sehr wenig vom Tiefbau kennengelernt habe. Ich habe jetzt zusätzlich Wahlfächer belegt und dabei gemerkt, dass mich Tiefbau einfach immer mehr interessiert. Mich faszinieren Leitungen und tatsächlich interessieren mich die Abläufe im Tiefbau. Hochbau ist auch ein ganz spannendes Thema, aber je mehr ich über den Tiefbau lerne, umso mehr gefällt mir dieser auch.

Warum hast du dich für ein Praktikum im Tiefbau bei der BHK entschieden?

Ich habe letztes Semester den Kurs Leitungsbau belegt und dabei viel über Fernwärme gelernt und habe auch eine kleine Fernwärme-Statik geschrieben und mir auch ein bisschen selbst beigebracht. Ich fand das Thema total spannend und dann habe geschaut, was in meiner Nähe ist, welche Firma Fernwärme macht und da ist mir ziemlich schnell BHK ins Auge gesprungen. Und deshalb bin ich jetzt auch hier: Weil’s mich interessiert hat das Ganze auch mal praktisch kennenzulernen, nachdem ich die Theorie der Statik gelernt habe.

Was hast du in den ersten Tagen auf den BHK-Baustellen gesehen und gelernt?

Ich habe den Ablauf einer Baustelle kennengelernt und wie wichtig es ist, zu planen. Also was man alles bedenken muss – ob das jetzt Bäume sind oder Straßenführungen oder Halteverbote. Wir sind gemeinsam die Straße abgegangen und jede Kleinigkeit, jede Schwierigkeit, die man in der Baustellenplanung berücksichtigen muss, wurde mir gezeigt – zum Beispiel auch wo Leitungen lang führen, wo man aufpassen muss. Neben der Planung habe ich auch gelernt, wie ein Verbau funktioniert.

In welchen Bereich möchtest du nach Ende des Studiums gehen?

Da bin ich noch ziemlich offen. Ich kann mir beides vorstellen: Bauleitung, also auch mal auf die Baustelle zu gehen, ich könnte mir aber auch vorstellen, wirklich Statik dann im Büro zu berechnen.

Was glaubst du könnte im Berufsleben eine Herausforderung werden?

Ich kann mir vorstellen, dass es manchmal schwierig wird als Frau auf dem Bau. Dass man vielleicht auch manchmal nicht richtig ernst genommen wird. Gerade in so einem Beruf wie dem Tiefbau, wo es halt wirklich auch wenige Frauen gibt. Was ich gemerkt habe ist, dass man manchmal einfach ein bisschen, nicht abstumpft, aber jetzt manche Kommentare einfach ignorieren muss, weiterarbeiten muss.

Aber bisher bei BHK ist mir da zu dem Thema noch gar nichts Negatives aufgefallen. Das war auf anderen Baustellen auch anders. Hier bei der BHK habe ich in keiner Form irgendeine Art von Frauenfeindlichkeit mitbekommen.

Wie wurdest du vom Team aufgenommen?

Sehr gut. Nach ein, zwei Tagen habe ich mich gut eingefunden. Alle sind nett und haben mir alles erklärt, was ich wissen wollte. Auch der Polier hier auf der Baustelle, der hat wirklich ein unfassbar großes Wissen.

Was nimmst du aus deinem Praktikum bei BHK mit?

Einiges, was ich theoretisch aus der Uni kenne, habe ich hier in der Praxis gelernt. Ob’s jetzt um den Verbau geht oder worauf man achten muss, wenn Rohre verlegt werden. Auch den Planungsaspekt und dass man sich wirklich überlegen muss, wie man etwas vorausschauend plant, nehme ich mit.

Würdest du ein Praktikum im Tief- und Rohrleitungsbau anderen Studierenden empfehlen?

Auf jeden Fall! Tief- und Rohrleitungsbau ist halt auch die Zukunft, sag ich jetzt mal. Das wird niemals aussterben, Trinkwasserleitungen oder Fernwärme oder etwas, das später auch mal die Fernwärme ersetzt, das wird immer gebraucht und deswegen empfehle ich auf jeden Fall, sich den Bereich anzugucken. Es steckt so viel dahinter.  

Hat das Praktikum deine Sicht auf den Beruf verändert?

Schon, würde ich sagen. Es ist sehr spannend. Es ist deutlich vielseitiger, als man sich dann am Anfang vorstellt. Am Anfang denkt man halt wirklich so: Rohr wird gelegt, Punkt. Aber es ist doch sehr viel vielseitiger und das habe ich jetzt hier mitbekommen. Also es hat schon meine Sicht ein bisschen verändert.

Wenn du dein Praktikum in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Spannend. Vielseitig. Gemeinschaftlich.

Tiefbauazubis in Bremerhaven

BHK-Azubis im Einsatz an der Weserportstraße

Auf der Baustelle in der Weserportstraße in Bremerhaven sammeln die Tiefbau-Azubis Joel Hohmann und Dejan Dyba täglich wertvolle Praxiserfahrung. Gemeinsam mit dem BHK-Team arbeiten sie am Infrastrukturbau für ein geplantes Gewerbegebiet.

Vielfältige Aufgaben im Tiefbau

Aktuell verlegen sie Kabeltrassen für Telekommunikationsleitungen sowie Schutzrohre für die Straßenbeleuchtung. Anschließend verfüllen sie die Rohrgräben mit Sand und verdichten diese mit der Rüttelplatte. Dabei ist Präzision gefragt: Eine einheitliche Höhe ist entscheidend, damit die Straßenbauer im nächsten Schritt den Gehweg problemlos herstellen können.

Zusammenarbeit auf der Großbaustelle

So lernen die beiden früh, wie wichtig die Abstimmung mit anderen Gewerken auf einer Großbaustelle ist. Unterstützt werden sie dabei von Vorarbeiter Mark Rosenbaum, der ihnen bei Fragen jederzeit zur Seite steht und sie aktiv fördert.

Für ihn ist klar:
„Es bringt den beiden nur etwas, wenn sie überall mitgenommen werden und auch selbst an die Aufgaben herangelassen werden. Verfälschte Tagesberichte für die Berufsschule bringen niemandem etwas.“

Lernen durch Praxis

Joel, der sich bereits im zweiten Lehrjahr befindet, und Dejan, der seit dem 01.08.2025 bei der BHK tätig ist, profitieren von diesem Vertrauen. Sie sind in alle Prozesse eingebunden und lernen den Baustellenalltag von Grund auf kennen.

Azubis im Interview

Wir hatten die Gelegenheit, die beiden Azubis vor die Kamera zu bekommen. Sie berichten von ihren ersten Erfahrungen im Unternehmen und erzählen, welche Fähigkeiten sie bereits erlernen konnten.

Schau dir jetzt die beiden Mini-Interviews an und erfahre mehr!

Wähler- und Kuhlmann-Azubis beim Azubi-Cup

Baggern auf nationalem Niveau: Philipp und Eddie beim Bundesfinale des VDBUM Azubi-Cups

Vom Regionalentscheid direkt auf die große Bühne der Deutschen Meisterschaft. Unsere beiden Azubis Philipp Röver und Eduard „Eddie“ Redcher haben es bis ins Bundesfinale des VDBUM Azubi-Cup 2025/2026 geschafft – und sich dort mit den besten Nachwuchskräften Deutschlands gemessen!

Der große Showdown fand im Sauerland Stern-Hotel in Willingen statt. Mit dabei waren nur die Top-Azubis, die sich zuvor in insgesamt acht Regionalentscheiden gegen starke Konkurrenz durchgesetzt hatten. Über 200 Auszubildende waren bundesweit an den Start gegangen – Philipp und Eddie gehörten am Ende zu denen, die sich ihr Finalticket sichern konnten.

Der erste große Erfolg gelang den beiden bereits beim Vorentscheid Nord auf der NordBau. Dort zeigte Philipp eine beeindruckende Leistung und belegte sogar Platz 1. Spätestens da war klar: Unsere Jungs sind mehr als bereit für die nächste Runde!

Organisiert wird der Wettbewerb vom Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e. V.. Beim Azubi-Cup geht es um Präzision, Arbeitssicherheit und technisches Know-how. Innerhalb von zwei Minuten muss ein anspruchsvoller Parcours auf Baumaschinensimulatoren möglichst fehlerfrei absolviert werden. Zusätzlich wird das Fachwissen der Teilnehmenden geprüft. Konzentration, Fingerspitzengefühl und starke Nerven sind hier gefragt!

Im Finale in Willingen lieferten Philipp und Eddie starke Durchgänge ab und bewegten sich auf absolutem Spitzenniveau. Auch wenn es am Ende knapp nicht für einen Platz auf dem Treppchen gereicht hat, steht für uns fest: Wer es bis ins Bundesfinale schafft, gehört zu den besten Azubis Deutschlands und darauf sind wir unglaublich stolz!

Solche Erfolge kommen nicht von ungefähr. Sie zeigen, wie viel Engagement, Teamgeist und Qualität in unserer Ausbildung stecken. Unsere Azubis übernehmen Verantwortung, arbeiten mit moderner Technik und bekommen die Chance, sich auch über den Arbeitsalltag hinaus weiterzuentwickeln.

Du hast auch Lust an solchen Events teilzunehmen und Teil eines starken Teams zu werden? Dann bewirb dich für eine Ausbildung bei uns – wir freuen uns auf dich!

Duale Bauingenieursstudentin Letetia Jaensch

Starke Frauen im Handwerk

Frauen im Handwerk? Ja klar! Letitia Cheyenne Jaensch zeigt, wie’s geht. Die 1.-Semester-Studentin studiert dual Bauingenieurwesen bei Kuhlmann-Leitungsbau am Standort Wittenburg und bringt frischen Wind auf die Baustelle. In diesem Beitrag gibt euch die Berufseinsteigerin einen exklusiven Einblick in ihren Alltag zwischen Hörsaal und Baustelle – und zwar in Form von Sprachnachrichten. Erfahrt, warum sie sich bewusst für das Handwerk entschieden hat, was ihr am meisten Spaß macht und was für sie echte Frauenpower bedeutet. Hört doch mal rein!

Was wolltest du als Kind werden und warum? 

Also, ich glaube, es ist ganz normal, dass man als Kind jede Woche was anderes werden möchte. Aber am meisten wollte ich, glaube ich, immer Meeresbiologin werden. Und ich glaube, es war einfach die Faszination vom Meer und vom Unbekannten. Und auch so ein bisschen so mein Interesse für Tiere. Ich wollte auch ganz lange Tierärztin werden und es hat einfach auch so diesen Forschungscharakter. und die Möglichkeit, etwas zu verbessern oder etwas zu beschützen, was so unsere Natur ist und was auch zum Teil ja bedroht ist mittlerweile. Und als Kind war ich dann einfach begeistert davon, die Möglichkeit zu haben, das zu erkunden und daran was zu verändern. 

Warum hast du dich für einen Job im Handwerk entschieden? 

Ich wollte schon immer irgendwo mit anpacken und kenn es auch von zu Hause nicht anders. Und ich hab letztes Jahr ja einen Freiwilligendienst gemacht und hab da schon gemerkt, dass ein Bürojob für mich gar nicht in Frage kommt und hab mich deswegen jetzt für einen Job im Handwerk entschieden. 

Du studierst gerade dual Bauingenieurwesen bei Kuhlmann. Was waren deine Erwartungen an das Studium? Erfüllt das Studium deine anfänglichen Erwartungen? 

Ich glaube, ich bin verhältnismäßig mit wenig Erwartungen an das Studium gegangen, aber hab schon für mich gehofft, dass ich die handwerklichen Vorgänge erlerne und gleichzeitig aber auch so die physikalischen Vorgänge dahinter verstehen lerne. Ich war jetzt noch nicht in der Hochschule, aber bin bis jetzt wirklich zufrieden. Also ich hab bis jetzt ja nur die Ausbildung kennengelernt und bin da total glücklich mit den praktischen Erfahrungen, die ich mache, ob auf der Baustelle oder im überbetrieblichen Ausbildungszentrum. Und ich bin dann gespannt, wie das dann ab Herbst wird in der Hochschule. 

Wie sieht bei dir ein typischer Arbeitstag aus? 

Also, so ein normaler Arbeitstag auf der Baustelle beginnt bei mir meistens sehr früh. Und dann treffen wir uns alle auf dem Hof und beladen unser Baustellenfahrzeug und fahren dann gemeinsam auf die Baustelle. Und da geht es dann an die normale Arbeit, also was dann halt so ansteht. Manchmal Kabel ziehen oder Bohrgruben aufmachen oder wiederverfüllen. Und zwischendurch eben dann noch unsere Pausenzeiten einhalten und hoffentlich dann pünktlich Feierabend machen. 

Wie sieht für euch die Arbeitsteilung auf der Baustelle aus?  

Erstmal bin ich mit der Arbeitsteilung auf der Baustelle super zufrieden. Jeder macht, was er kann und was er darf und trotzdem werden wir regelmäßig in neue Arbeitsabläufe eingeführt und lernen regelmäßig neue Dinge, ohne irgendwie überfordert zu werden. Und das ist wirklich sehr angenehm. 

Was macht dir draußen und im Büro am meisten Spaß? 

Ich würde sagen, draußen macht mir am meisten Spaß, einfach meine Hände schmutzig zu machen und anzufassen, aber auch einfach die Abwechslung, die man eigentlich mit jedem Tag hat. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, wäre es wahrscheinlich Kabel ziehen. Und im Büro bin ich noch nicht tätig gewesen. Aber ich kann mir vorstellen, dass wenn ich im Büro arbeite, dass es dann so mathematische Aufgaben wären. Also Irgendwie Baustellenkalkulation, genau. 

Woran merkst du, dass du als Frau auf der Baustelle dem Team einen echten Mehrwert bringst?  

Ich finde, dass man den Mehrwert vor allem spürt durch die Vielfalt in unserem Team und daran, dass wir einfach effizienter arbeiten aufgrund unterschiedlicher Denkweisen und Lösungsansätze, die wir einfach alle haben und dass ich nicht einfach nur als Frau, sondern auch als junger Mensch einfach neue Perspektiven und Kompetenzen mitbringe. Und das auch einfach wertgeschätzt wird. 

Warum sollten Frauen generell, genau wie du, den Weg ins Handwerk suchen? 

Das Handwerk hat es schon immer gegeben. Handwerk ist jetzt und Handwerk wird auch immer da sein und immer gebraucht werden. Man hat unfassbar viele Entwicklungschancen und auch Frauen werden im Handwerk gebraucht, nicht als Frauen, sondern auch einfach als Fachkraft. 

Was ist für dich Frauenpower?  

Über diese Frage habe ich wirklich lange nachgedacht und ich habe auch viele Kolleginnen gefragt und am meisten kamen Antworten in die Richtung, dass wir halt mit anpacken können. Aber ich wollte das jetzt irgendwie nicht als Frauenpower bezeichnen, dass wir genauso viel arbeiten wie unsere männlichen Kollegen. Deswegen würde ich im Allgemeinen sagen, dass Frauenpower ist, dass wir Durchsetzungsvermögen haben und Perspektiven und das ohne uns zu verbiegen oder irgendwie auf unsere Weiblichkeit verzichten zu müssen. 

Worauf freust du dich am meisten, wenn du das Kuhlmann-Gelände betrittst? 

Am meisten freue ich mich auf meine Kollegen, wenn ich das Kuhlmann Gelände betrete, aber auch auf die sichtbaren Ergebnisse und am Ende des Tages zu sehen, was wir geschafft haben. 

Reportage Ali Kabak

Ali Kabak: Ausbildung mit Herz, Haltung und Teamgeist

So erleben die Kuhlmann-Azubis ihren Ausbilder

Wenn man unseren Kuhlmann-Azubis zuhört, wenn sie über ihren Ausbilder Ali Kabak sprechen, fallen Aussagen wie „Ali, bester Mann“, „cooler Typ“ oder „Ich bin froh, so einen Ausbilder zu haben“.
Und wir können nur sagen: Genau dieses Bild hat sich auch bei uns bestätigt, nachdem wir im Rahmen eines Interviews gemeinsam mit Ali und dem Tiefbau-Azubi Charles gesprochen haben.

Immer ansprechbar: Unterstützung im Arbeitsalltag und darüber hinaus

Ali ist ein Ausbilder, der nicht nur im Arbeitsalltag für seine Azubis da ist, sondern auch außerhalb der Arbeit immer ein offenes Ohr hat. Egal ob es um fachliche Fragen oder persönliche Themen geht. Ali nimmt sich Zeit, hört zu und versucht seine Azubis bestmöglich zu unterstützen. Seine aufmunternde und lockere Art kommt nicht nur am Standort Hannover gut an – auch auf unseren Social-Media-Kanälen wird Ali in der Kommentar-Sektion gefeiert und erhält viel Anerkennung von seinen Kolleginnen und Kollegen.

Teamgeist als Basis für erfolgreiche Ausbildung

Ein gutes Team ist für Ali die Grundlage für erfolgreiches Arbeiten auf der Baustelle. Er legt großen Wert darauf, dass sich alle gegenseitig unterstützen, respektvoll miteinander umgehen und zusammen an einem Strang ziehen. Gerade für Azubis ist dieses Miteinander entscheidend, um sich sicher zu fühlen und schnell in den Arbeitsalltag hineinzufinden.

Einblicke aus dem Interview mit Ali und Azubi Charles

Im Interview erzählt uns Azubi Charles, in welcher Situation Ali ihn zuletzt unterstützt hat, und hört seinem Ausbilder gespannt zu, wenn dieser darüber spricht, ob sein Lieblingsessen auf der Baustelle nun der Kaffee oder doch die Banane ist 😁. Darüber hinaus beantwortet Ali im Gespräch noch viele weitere Fragen und gibt spannende Einblicke in seine Rolle als Ausbilder.

Azubibotschafter im Einsatz an einer Tostedter Schule am 15.01.2026

Auf Augenhöhe: Unsere Azubis als IHK-Ausbildungsbotschafter in Tostedt

Am 15. Januar 2026 wurde die Schule am Düvelshöpen in Tostedt zur Bühne für junge Talente: Unsere beiden Azubis Dominic Maack und Dustin Schweimler waren als offizielle IHK-Ausbildungsbotschafter im Einsatz und haben rund 50 Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 9 und 10 gezeigt, was eine Ausbildung im Tiefbau wirklich bedeutet. Authentisch, ehrlich und auf Augenhöhe.

Was sind IHK-Ausbildungsbotschafter?

Das Projekt der Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg verfolgt ein klares Ziel: Mehr junge Menschen für die duale Ausbildung zu begeistern. Auszubildende aus verschiedenen IHK-Berufen besuchen Schulen und berichten über ihren Ausbildungsalltag sowie über Vorteile und Herausforderungen der beruflichen Bildung. Was dieses Format so besonders macht? Die Botschafter sprechen die Sprache der Schülerinnen und Schüler – keine theoretischen Vorträge, sondern echte Erfahrungen aus erster Hand.

Bevor es in die Schulen geht, durchlaufen die Auszubildenden ein zweitägiges Seminar, in dem sie fachlich und methodisch auf ihre Aufgaben vorbereitet werden. Dort lernen sie unter anderem Präsentationstechniken, erweitern ihr Wissen über das duale Ausbildungssystem und bereiten ihre individuellen Vorträge vor.

Ein Tag voller Einblicke: Der Einsatz in Tostedt

Um 9:45 Uhr trafen sich Dominic und Dustin gemeinsam mit fünf weiteren Ausbildungsbotschaftern von verschiedenen Unternehmen am Haupteingang der Schule. Nach einer kurzen Vorbereitung startete um 10:10 Uhr die zentrale Begrüßung in der Aula. Dann ging es in die Praxisphase: In drei parallelen Räumen präsentierten die Azubi-Teams ihre Berufe – jeweils zwei Mal, um möglichst viele Schülerinnen und Schüler zu erreichen. Dominic und Dustin bildeten zusammen mit zwei Azubis des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung Lüneburg ein Team. Gemeinsam zeigten sie den Jugendlichen, wie vielfältig die Berufswelt ist: vom Tiefbau bis zur Verwaltung.

Authentische Einblicke in den Tiefbau

Was macht die Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter bei der Tief- und Rohrleitungsbau Wähler GmbH & Co. KG so besonders? Wie sieht ein typischer Arbeitstag auf der Baustelle aus? Und welche Karrierechancen gibt es nach der Ausbildung? Diese und viele weitere Fragen beantworteten Dominic und Dustin in ihrer Präsentation.

Wie das Programm ankam? Dominic fasst es so zusammen: „Ich finde das Programm richtig cool! Die Schüler sind viel offener, wenn jemand in ihrem Alter erzählt. Die haben echt viele Fragen gestellt und man merkt direkt, wie Vorurteile abgebaut werden. Das kam mega gut an!“

Die Schülerinnen und Schüler hörten nicht nur zu, sondern stellten auch viele Fragen: Von der körperlichen Belastung über Verdienstmöglichkeiten bis hin zu Weiterbildungschancen – die beiden Wähler-Azubis gaben ehrliche Antworten und nahmen den Jugendlichen mögliche Vorurteile gegenüber Handwerksberufen.

Warum Ausbildungsbotschafter so wichtig sind

Das Besondere am Ausbildungsbotschafter-Projekt: Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein authentisches Bild vom System der beruflichen Bildung und der Welt der Ausbildungsberufe. Keine Personalverantwortlichen, keine Lehrer – sondern junge Menschen, die vor nicht allzu langer Zeit selbst noch auf der Schulbank saßen und sich die gleichen Fragen gestellt haben.

Nach rund vier Stunden intensiver Präsentationszeit und vielen Gesprächen folgte um 13:10 Uhr ein internes Feedback mit der IHK-Betreuerin Annette Lang. Hier konnten die Ausbildungsbotschafter ihre Erfahrungen reflektieren und voneinander lernen.

Unser Fazit: Eine Win-Win-Situation

Für Dominic und Dustin war der Einsatz in Tostedt nicht nur eine Möglichkeit, ihren Beruf zu präsentieren – sie haben auch selbst viel mitgenommen: Präsentationskompetenz, Selbstbewusstsein und die Erkenntnis, dass ihre Arbeit wichtig ist und geschätzt wird.

Würden sie es weiterempfehlen? Dominic antwortet klar: „Auf jeden Fall! Du lernst dabei so viel – vor Leuten sprechen, selbstbewusst auftreten. Das hilft dir auch später im Job. Außerdem macht es Spaß zu zeigen, was man drauf hat!“

Gleichzeitig profitieren die Schülerinnen und Schüler von Einblicken, die kein Berufswahltest der Welt liefern kann. Sie sehen echte Menschen, die mit Begeisterung von ihrer Ausbildung erzählen – und genau das kann der entscheidende Impuls sein, den eigenen Weg zu finden.

Wir sind stolz auf Dominic und Dustin und freuen uns auf viele weitere Einsätze unserer Ausbildungsbotschafter!

Milena Milkert

Mein Weg bei der Seier Holding – Ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge

Im Jahr 2021 habe ich bei der Firma Wähler meine Ausbildung zur Industriekauffrau begonnen und was soll ich sagen: die letzten 4,5 Jahre waren eine echte Reise. Nach den ersten drei Jahren als Azubine bei Firma Wähler habe ich im Marketing bei der Seier Holding meinen Platz gefunden und in dieser Zeit unglaublich viel lernen und erleben dürfen.

Während meiner Ausbildung durfte ich verschiedene Abteilungen kennenlernen: Vom Personalservice über das technische Sekretariat und die Kalkulation bis hin zum Lager in Bremervörde und der Finanzbuchhaltung.  Es gab immer wieder neue, spannende Aufgaben. Besonders gefreut hat es mich, dass ich nach dem Abschluss meiner Ausbildung im Juni 2024 ins Marketing-Team gewechselt bin. Hier konnte ich direkt Verantwortung übernehmen und an großen Projekten mitwirken. Zu den Highlights gehörten der Azubi-Stand bei der IRO, die Planung und Umsetzung der Sail in Bremerhaven und viele weitere spannende Projekte, die mir richtig viel Spaß gemacht haben. Und die mir vor allem gezeigt haben: Man vertraut mir und weiß welche Stärken ich habe und was in mir steckt.

Nun ist es aber so weit: Zum 31. Dezember werde ich die Seier Holding verlassen und einen neuen Abschnitt in meinem Leben starten. Es fällt mir nicht leicht. Ich verabschiede mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich habe hier so viele tolle Menschen kennengelernt, in einem großartigen Team gearbeitet und unglaublich viel gelernt. Ich werde meine Kolleginnen und Kollegen sehr vermissen.

Aber wie heißt es so schön? „Man sieht sich immer zweimal im Leben.“ Die Zeit bei der Seier Holding werde ich auf jeden Fall nicht missen wollen, und wer weiß, vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja irgendwann wieder.

Ein riesengroßes Dankeschön an alle, die mich in den letzten 4,5 Jahren begleitet und unterstützt haben. Ich nehme viele wertvolle Erinnerungen mit und ich bin sehr dankbar für diese Zeit. Jetzt ist es Zeit, neue Herausforderungen anzunehmen, aber die Erfahrungen, die ich hier sammeln durfte, werde ich immer in meinem Herzen tragen.

Neue Auszubildene Wähler 2025

Zwei neue Gesichter bei Wähler: Lea und Joline sind in ihre Ausbildung gestartet!

Seit dem 1. August sind unsere beiden neuen Auszubildenden Lea (17) und Joline (18) offiziell Teil des Wähler-Teams. Direkt nach ihrem Realschulabschluss haben sie ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement begonnen, Lea am Standort Tornesch und Joline in Barsbüttel.

Lea ist durch ihren Bekanntenkreis auf Wähler aufmerksam geworden. Bei Joline war es ihre Lehrerin, die sie auf den Ausbildungsplatz bei Wähler hinwies – eine super Empfehlung, wie wir finden 😉! Zuvor hatte Joline bereits ein Praktikum im Büro absolviert, wodurch sie erste Einblicke in den Beruf gewinnen konnte.

Zurzeit arbeiten beide in der Abteilung Arbeitsvorbereitung. Zu ihren Aufgaben gehören das Anlegen von Aufträgen, das Einholen von Genehmigungen, die Terminplanung für die Kolonnen, Kundengespräche sowie das Erstellen von Baustellenplänen. Im Laufe ihrer Ausbildung werden die beiden außerdem noch die Abrechnung, das Lager und die Personalabteilung kennenlernen.

Lea erzählt, dass sie schon immer gerne organisiert hat und genau das nun in ihrer Ausbildung perfekt einbringen kann. Natürlich ist der Start in die Ausbildung immer mit etwas Aufregung verbunden. Umso schöner, dass Lea bereits nach den ersten Wochen berichtet, dass sie sich vom ersten Tag an willkommen gefühlt und direkt als Teil des Teams gesehen hat. Auch Joline bestätigt diesen Eindruck: Sie ist begeistert, wie schnell sie alle Kolleginnen und Kollegen kennengelernt hat und wie herzlich sie aufgenommen wurde.

Auf die Frage nach ihrem bisherigen Highlight waren sich beide schnell einig – die Azubi-Einführungstage in Bremervörde! Das gemeinsame Kennenlernen mit den anderen Auszubildenden, der Geschäftsführung und dem Personalteam bot eine tolle Grundlage, um sich im Unternehmen schnell zurechtzufinden und erste Kontakte zu knüpfen.

Trotz der unterschiedlichen Standorte arbeiten Lea und Joline immer wieder gemeinsam an Projekten. Ein tolles Beispiel dafür war die Gestaltung der Azubi-Wand, auf der alle Auszubildenden und dual Studierenden mit Foto, Name, Standort und Tätigkeitsbereich vorgestellt werden. Dieses Projekt hat den beiden nicht nur viel Spaß gemacht, sondern ihnen auch einen spannenden Einblick in die Marketingabteilung gegeben.

Wir sind gespannt, von welchen Projekten die beiden in Zukunft noch berichten werden.
Eines ist sicher: Wir halten euch auf dem Laufenden!

Duale Studentin Biljana Scholz

Biljana Scholz: duales Studium kurz vor dem Abschluss

Update:
Biljana Scholz hat ihr duales Studium inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Seitdem ist sie weiterhin Teil der Seier Gruppe. Mehr dazu erfährst du im aktuellen Artikel:

➡️ Biljana Scholz schließt ihr duales Studium bei der Seier Gruppe ab

Hey Biljana, stelle dich doch bitte einmal vor!

Moin, ich bin Biljana Scholz, 26 Jahre alt und ich studiere BWL Praxis integriert Dual bei der Seier Holding GmbH & Co.KG.

Was machst du zurzeit bei uns?

Momentan mache ich mein Praxissemester und sitze in der Abteilung, Prozessmanagement und Digitalisierung und unterstütze die Kollegen bei der Einführung eines Prozessmanagements-Systems.

Was gefällt dir an deinem Studium?

Besonders an meinem Studium gefallen mir die Praxishasen, weil ich dort die verschiedenen Abteilungen durchlaufe und die Theorie aus der Hochschule direkt in die Praxis umsetzten kann.

Wem würdest du das duale Studium empfehlen?

Ich würde das duale Studium jedem empfehlen, der Lust hat in einer großen und vielfältigen Unternehmensgruppe zu arbeiten, Lust hat mit netten Kollegen zusammenzuarbeiten und schnell eigenständige Aufgaben übernehmen möchte.

Wie geht es für dich in der Seier Gruppe weiter?

Nach meinem Bachelor plane ich beim Tochterunternehmen Datacon in der Abteilung Prozessmanagement und Digitalisierung zu arbeiten.

Neue Gesichter, starke Teams: Azubi-Einführung bei Wähler und Kuhlmann

Die neuen Azubis von Wähler und Kuhlmann starteten mit den Azubi Einführungstagen in ihre Ausbildung. Neue Gesichter, spannende Eindrücke und jede Menge Teamgeist, mit genau dieser Mischung gingen die Auszubildenden der Kuhlmann Leitungsbau GmbH und der Wähler Tief und Rohrleitungsbau GmbH und Co. KG in ihre ersten gemeinsamen Tage. Es erwartete sie ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Highlights und spannenden Themen.

Die Kuhlmann Azubis starteten bereits am Sonntagabend in Lüneburg in ihre Einführungstage. Nach der Begrüßung stand ein gemütlicher Pizzaabend auf dem Programm, bei dem offene Fragen geklärt und die ersten Kontakte geknüpft wurden – ein wichtiger Grundstein für die kommenden Wochen und die zukünftige Zusammenarbeit.

Am nächsten Morgen fiel dann auch für die Wähler Azubis in Bremervörde der Startschuss. Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführung und das Personalmanagement lernten sie das Unternehmen in einer kurzen Präsentation kennen und richteten anschließend ihre neuen Tablets ein, die sie künftig in der Berufsschule unterstützen werden.

Obwohl sich die Gruppen an unterschiedlichen Standorten befanden, liefen viele Programmpunkte parallel. Beide Teams erfuhren viel über die Sicherheitsstandards, Regeln und Erwartungen innerhalb der Seier Gruppe und konnten vor allem eines tun: Fragen stellen, sich austauschen und miteinander ins Gespräch kommen.

Neben dem informativen Teil kam der Spaß keineswegs zu kurz. Am Montagnachmittag wurde es bei Wähler in Bremervörde sportlich: Am Vörder See duellierten sich die Azubis beim Frisbeegolf, Buzzer Quiz mit Wissensfragen und einem Geschicklichkeitsparcours. Dabei waren Teamarbeit, Konzentration und Kreativität gefragt. Gleichzeitig wartete auf die Kuhlmann Azubis in Lüneburg ein großes Highlight: eine Kanutour über elf Kilometer auf der Ilmenau. Das Team meisterte die Strecke mit Bravour und bewies echten Zusammenhalt.

Einmal lächeln für die Kamera!

Am Abend erwartete die Wähler Azubis ein Grillbuffet, während die Kuhlmann Azubis zum Abendessen mit der Geschäftsführung eingeladen waren. In den Unterkünften angekommen, traten die Azubis beider Tiefbauunternehmen in der Reihenfolge Challenge gegeneinander an. Nach einem spannenden Duell konnte sich Team Wähler den Sieg sichern.

Am letzten Tag stand für beide Gruppen die Vertiefung von Grundlagenwissen im Mittelpunkt. In Lüneburg nahmen die Kuhlmann Azubis an verschiedenen Workshops mit ihren Ausbildern Alexander Schaak, Ali Kabak und Holger Ohse teil. Dort erweiterten sie ihr Wissen zu Bau und Materialkunde, Werkzeughandhabung, Abrechnung und Erster Hilfe – inklusive Mini Bagger Training. Parallel dazu erhielten die Wähler Azubis spannende Einblicke in Abrechnungsarten, Ausbildungsregeln und wichtige Dos and Donts im Berufsalltag.

Zum Abschluss fanden Feedbackrunden statt, in denen die Azubis ihre Eindrücke teilen konnten. Die Resonanz war eindeutig: tolle Organisation, abwechslungsreiche Tage und ein richtig gelungener Start in die Ausbildung.

Die Azubi-Einführungstage im Retro-Look: